Expected Goals erklärt: Was sagt der xG-Wert wirklich aus?

Expected Goals, kurz xG, beschreiben die Qualität von Torchancen: Ein statistisches Modell schätzt für jeden Abschluss, wie wahrscheinlich daraus ein Tor entsteht. Die Einzelwerte lassen sich für Spieler und Mannschaften addieren. So erkennst du mehr als die bloße Zahl der Schüsse. Allerdings verraten 2,1 xG weder das „richtige“ Endergebnis noch, wer einen Sieg verdient hätte. Entscheidend ist, was die Zahl erfasst, welches Modell dahintersteckt und wie das Spiel tatsächlich verlief.

Was bedeutet Expected Goals im Fußball?

Expected Goals heißt übersetzt „erwartete Tore“ und bezeichnet zunächst eine geschätzte Torwahrscheinlichkeit für einen einzelnen Schuss. Der Wert liegt zwischen 0 und 1. Ein Abschluss mit 0,20 xG entspricht einer modellierten Trefferwahrscheinlichkeit von 20 Prozent.

Damit ist nicht gemeint, dass genau der fünfte Versuch sitzen muss. Wenn viele vergleichbare Situationen unter ähnlichen Bedingungen entstehen, sollten ungefähr entsprechend viele Tore fallen. In zehn Versuchen können es trotzdem null, zwei oder fünf sein. Der Fußball hat keinen Mitarbeiter, der nach dem vierten Fehlschuss pflichtbewusst das Tor freigibt.

Das Modell bewertet die Umstände, unter denen geschossen wird. Ein freier Abschluss aus kurzer Entfernung ist gewöhnlich aussichtsreicher als ein bedrängter Kopfball aus spitzem Winkel. Beide tauchen in einer einfachen Torschussstatistik als ein Versuch auf. Beim xG-Wert erhalten sie dagegen unterschiedliches Gewicht.

In der Bundesliga gehört xGoals zu den offiziellen Spielstatistiken. Die Erläuterung des Bundesliga-Modells beschreibt unter anderem den Einsatz von Positions- und Bewegungsdaten. Solche Werte ergänzen die Beobachtung auf dem Platz, sie ersetzen sie nicht.

Wie wird ein xG-Wert berechnet?

Ein xG-Modell lernt aus historischen Abschlüssen, welche Merkmale mit welcher Torwahrscheinlichkeit zusammenhängen. Für einen neuen Schuss kombiniert es die verfügbaren Informationen zu einer Schätzung. Es sucht also nicht einfach einen einzigen identischen Schuss aus dem Archiv.

Entscheidend ist auch, welche Daten überhaupt vorliegen. Eine Aufzeichnung der Schussposition liefert weniger Kontext als zusätzliche Informationen über Torwart, Verteidiger und Ballhöhe. Häufig verwendete Merkmale sind:

MerkmalWarum es für die Chance wichtig ist
Entfernung und Winkel zum TorSie bestimmen unter anderem die Größe der erreichbaren Torfläche und die Zeit für eine Abwehraktion.
Körperteil und AbschlussartEin Kopfball, ein kontrollierter Fußschuss und ein schwieriger Volley stellen unterschiedliche Anforderungen.
Vorbereitung des AbschlussesEine Flanke, ein Steilpass oder ein zurückgelegter Ball führen zu verschiedenen Ausgangssituationen.
Gegnerdruck und freie SchussbahnVerteidiger können den Schützen bedrängen, den Abschlusswinkel verkleinern oder die direkte Bahn blockieren.
Position des TorwartsEin passend stehender Torwart deckt andere Bereiche ab als ein Torwart, der nach einem Querpass noch unterwegs ist.
Weitere Bewegungs- und BallinformationenJe nach Anbieter fließen beispielsweise Tempo, Ballhöhe oder erschwerte Schussbedingungen ein.

Diese Faktoren wirken zusammen. Zehn Meter Torentfernung bedeuten deshalb nicht automatisch einen festen xG-Wert. Mit freier Schussbahn und kontrolliertem Zuspiel kann die Chance sehr anders aussehen als mit dem Rücken zum Tor und einem Verteidiger im Weg.

Eine Fernsehgrafik mit einem Wert auf zwei Nachkommastellen kann genauer aussehen, als die zugrunde liegende Schätzung tatsächlich ist. Die Nachkommastellen erleichtern den Vergleich. Sie verwandeln ein Modell jedoch nicht in eine naturwissenschaftlich exakte Vermessung jeder individuellen Torchance.

Warum nennen verschiedene Anbieter unterschiedliche Expected Goals?

Unterschiedliche xG-Werte entstehen, weil Datenanbieter eigene Datensätze, Merkmale und Modelle verwenden. Auch die Erfassung oder nachträgliche Korrektur eines Ereignisses kann abweichen. Für dieselbe Partie müssen deshalb nicht überall identische Summen stehen.

Ein einfacheres Modell erkennt vielleicht vor allem einen Schuss aus kurzer Distanz. Ein anderes berücksichtigt zusätzlich, dass der Torwart bereits geschlagen ist. Oder es sieht, dass zwei Verteidiger die direkte Schussbahn versperren. Dadurch kann sich die Bewertung deutlich verändern, obwohl alle Anbieter denselben Abschluss meinen.

Die deutschsprachige Erklärung von Hudl Statsbomb zeigt diesen Zusammenhang zwischen den berücksichtigten Informationen und der Chancenbewertung. Bei Modellvergleichen ist deshalb die Frage nach den Eingangsdaten hilfreicher als die Suche nach der vermeintlich einzig wahren Zahl.

Für eigene Vergleiche bleibst du möglichst bei einer Quelle und achtest auf dieselbe Definition. Ein Spielerwert ohne Elfmeter passt nicht ohne Weiteres zu einer Mannschaftssumme einschließlich Elfmetern. Ebenso wenig solltest du die Heimwerte eines Anbieters mit den Auswärtswerten eines anderen zu einer neuen Saisontabelle zusammensetzen.

Wie wird aus einzelnen Schüssen ein Mannschaftswert?

Der angezeigte Mannschaftswert entsteht häufig durch die Addition der xG-Werte aller erfassten Abschlüsse. Deshalb kann die Summe größer als 1 sein, obwohl der Wert eines einzelnen Schusses höchstens 1 beträgt.

Das folgende Beispiel ist frei erfunden. Es zeigt fünf voneinander getrennte Abschlusssituationen einer Mannschaft:

AbschlussBeispielwertTrefferwahrscheinlichkeit
Schuss 10,05 xG5 Prozent
Schuss 20,10 xG10 Prozent
Schuss 30,20 xG20 Prozent
Schuss 40,35 xG35 Prozent
Schuss 50,50 xG50 Prozent
Summe1,20 xGKeine Wahrscheinlichkeit von 120 Prozent

Die 1,20 sind eine erwartete Anzahl von Toren aus diesen Abschlüssen. Sie bedeuten weder eine Trefferwahrscheinlichkeit von 120 Prozent noch eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent für ein zweites Tor. Für solche Aussagen bräuchtest du eine andere Berechnung und zusätzliche Annahmen.

Auch die Anzahl der Schüsse bleibt interessant. In einem weiteren fiktiven Vergleich kommen 20 Abschlüsse mit durchschnittlich 0,05 xG auf insgesamt 1,0 xG. Fünf Abschlüsse mit durchschnittlich 0,30 xG ergeben 1,5 xG. Die zweite Mannschaft hat weniger geschossen, aber die höhere bewertete Chancenqualität erzeugt. Wie sie zu diesen Möglichkeiten kam, erfährst du erst aus dem Spiel.

Gleiche xG-Summen können unterschiedlich zustande kommen

Eine einzelne Großchance und mehrere kleinere Möglichkeiten können dieselbe xG-Summe ergeben. Ihre möglichen Ergebnisse verteilen sich trotzdem anders. Das lässt sich mit einem vereinfachten Rechenbeispiel zeigen.

Eine Mannschaft hat genau einen Abschluss mit 0,80 xG. Im Modell liegt ihre Chance auf ein Tor aus diesem einen Versuch bei 80 Prozent. Eine andere Mannschaft hat vier voneinander unabhängige Beispielabschlüsse mit jeweils 0,20 xG. Auch ihre Summe beträgt 0,80. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle vier Versuche scheitern, wäre unter dieser Annahme 0,8 × 0,8 × 0,8 × 0,8, also rund 41 Prozent. Für mindestens einen Treffer bleiben ungefähr 59 Prozent. Dafür könnte die zweite Mannschaft auch zwei oder mehr Tore erzielen.

Das ist eine mathematische Illustration mit bewusst vereinfachten Annahmen, keine Berechnung für ein echtes Spiel. Sie zeigt, warum die Summe allein weder ein Ergebnis noch eine Siegchance festlegt. Eine Schusskarte ergänzt deshalb wichtige Informationen: Wo wurde geschossen, wie groß waren die einzelnen Chancen und gehörten mehrere Versuche unmittelbar zusammen?

Gelbes Fragezeichen beobachtet einen Ball zentral vor dem Fußballtor
Die Abschlussposition hilft, die Qualität einer Torchance einzuordnen.

Warum können Tore und xG weit auseinanderliegen?

Tore und Expected Goals unterscheiden sich, weil ein tatsächlicher Abschluss nur ein Ergebnis hat, während xG eine Wahrscheinlichkeit beschreibt. Ein schwieriger Schuss kann ins Eck fliegen, eine große Chance am Tor vorbeigehen. Beides widerlegt das Modell für sich genommen nicht.

Nehmen wir wieder die fünf erfundenen Abschlüsse mit zusammen 1,20 xG. Erzielt derselbe Spieler daraus drei Tore in einer Partie, kann er einen Hattrick feiern. Auf dem Spielbericht stehen drei Treffer. Die xG-Summe beschreibt dagegen, wie aussichtsreich seine fünf Abschlüsse nach den Merkmalen des verwendeten Modells waren.

Umgekehrt kann ein Spieler aus 1,20 xG ohne Treffer bleiben. Ob das an schlechter Schussausführung, guten Paraden, Pech oder mehreren dieser Faktoren lag, lässt sich aus der Differenz allein nicht erkennen.

Über viele Spiele kann eine anhaltende Abweichung Anlass für eine genauere Untersuchung sein. Ein paar Partien reichen aber kaum, um einen Spieler als außergewöhnlichen Vollstrecker oder hoffnungslosen Chancenvernichter abzustempeln. Welche Gegner, Abschlussarten und Spielzeiten stecken in den Zahlen? Verändert sich sein Aufgabenprofil? Diese Fragen gehören zur Bewertung.

Eine vergangene Über- oder Untererfüllung muss auch nicht später „ausgeglichen“ werden. Wer letzte Woche drei schwierige Bälle versenkt hat, schuldet der Statistik am nächsten Spieltag keine drei Fehlschüsse.

Was sagt xG über Stürmer und Torhüter aus?

xG zeigt bei einem Angreifer zunächst, zu welchen bewerteten Abschlüssen er kommt, und nicht ausschließlich, wie gut er schießt. Das ist für die Einordnung seiner Leistung wichtig.

Ein hoher Wert kann durch gute Laufwege, richtiges Timing und günstige Positionen entstehen. Dazu kommen die Vorlagen seiner Mitspieler und die Spielweise der gesamten Mannschaft. Zu den Aufgaben eines Stürmers gehört schließlich auch, sich solche Möglichkeiten überhaupt zu erarbeiten.

Der Vergleich „Tore minus xG“ beschreibt eine Abweichung, erklärt aber nicht automatisch deren Ursache. Für die Qualität der konkreten Ausführung sind zusätzlich die Schussbilder und gegebenenfalls Modelle nach dem Abschluss interessant. Ein zentral auf den Torwart geschossener Ball und ein präziser Schuss ins obere Eck können aus einer ähnlich guten Ausgangschance stammen.

Bei Torhütern sind die gewöhnlichen gegnerischen xG ebenfalls kein vollständiges Leistungszeugnis. Ein Verteidiger kann einen Schuss blocken, ein Angreifer das Tor verfehlen. Der Torwart musste dann womöglich gar nicht eingreifen. Für die Bewertung seiner Paraden wird deshalb häufig betrachtet, welche tatsächlich aufs Tor kommenden Bälle er abwehren musste und wie schwer diese zu halten waren.

Diese verwandten Kennzahlen solltest du auseinanderhalten

xGA, npxG und Modelle nach dem Schuss beantworten andere Fragen als die einfache eigene xG-Summe. Die Abkürzungen nebeneinander zu sehen, ist deshalb kein Grund zur Flucht in die Getränkeschlange. Meist genügt eine klare Unterscheidung.

KennzahlWas sie beschreibtWorauf du achten solltest
xGBewertete Torwahrscheinlichkeit der eigenen Abschlüsse, häufig als Summe dargestelltChancenqualität und tatsächliches Ergebnis trennen
xGAExpected Goals Against, also die xG der gegnerischen AbschlüsseGegnerische Chancenqualität, keine reine Torwartnote
xG-DifferenzEigene xG abzüglich gegnerischer xG im betrachteten ZeitraumZeitraum, Gegner und Spielverläufe mitbetrachten
npxGNon-Penalty Expected Goals, also xG ohne ElfmeterAuch die verglichene Torzahl sollte dann ohne Elfmetertore vorliegen
PSxG oder xGOTJe nach Anbieter Modelle, die zusätzliche Informationen nach dem Abschluss berücksichtigenDefinitionen unterscheiden sich, etwa bei Platzierung, Flugbahn und erfassten Schüssen

Ein Elfmeterschuss erhält in vielen xG-Modellen einen festen Wert, der sich an historischen Verwandlungsquoten orientiert. Es gibt dafür aber keine weltweit verbindliche Zahl. Schon unterschiedliche Datengrundlagen und Modellversionen können zu abweichenden Werten führen. Ein Wert aus der Fernsehgrafik ist daher keine zusätzliche Elfmeterregel.

PSxG und xGOT solltest du ebenfalls nicht ungeprüft gleichsetzen. Gemeinsam ist solchen Ansätzen, dass Informationen über den bereits abgegebenen Schuss hinzukommen. Die einzelnen Anbieter legen jedoch fest, welche Schüsse einfließen und welche Merkmale sie verwenden.

Türkisfarbenes Fragezeichen neben drei Fußbällen und einem Notizbuch im Stadion
Erzielte Tore und die Qualität der zugrunde liegenden Chancen erzählen unterschiedliche Teile eines Spiels.

Welche wichtigen Spielsituationen fehlen im xG-Wert?

Die zentrale Grenze des gewöhnlichen schussbasierten xG-Werts ist: Ohne erfassten Abschluss entsteht kein entsprechender Schusswert. Eine gefährliche Situation kann dadurch unsichtbar bleiben.

Der letzte Pass kommt nicht an

Ein Angreifer läuft mit einem Mitspieler auf den Torwart zu, entscheidet sich für den Querpass und spielt ihn ins Aus. Die Ausgangslage war hochgefährlich. Weil niemand abschließt, erscheint sie im üblichen xG-Schusskonto trotzdem nicht. Andere Analysemodelle können solche Angriffe untersuchen, die einfache xG-Summe tut es nicht.

Der Spielstand verändert das Verhalten

Eine Mannschaft greift bei Rückstand oft anders an als bei einer komfortablen Führung. Liegt ein Team früh 3:0 vorne, kann es später tiefere Positionen wählen und weniger Risiko eingehen. Der Gegner sammelt dann möglicherweise weitere Abschlüsse. Die Endsumme erklärt ohne zeitlichen Verlauf nicht, in welcher Phase die gefährlichen Aktionen entstanden.

Mehrere Abschlüsse gehören zu demselben Angriff

Eine Doppelchance ist nicht dasselbe wie zwei unabhängige Angriffe. Der Nachschuss entsteht gerade deshalb, weil der erste Ball nicht ins Tor geht und im Spiel bleibt. Werden beide Schüsse addiert, kann die Summe eine andere Aussage vermitteln als die Wahrscheinlichkeit, dass aus diesem einen Angriff mindestens ein Tor fällt. Anbieter können solche Sequenzen unterschiedlich behandeln. Prüfe daher, ob du Schusswerte oder eine um solche Zusammenhänge bereinigte Auswertung vergleichst.

Der Wert bewertet nicht die gesamte Fußballleistung

Raumöffnende Läufe, gelungene Pressingaktionen und ein Ballgewinn weit vor dem eigenen Tor sind nicht automatisch eigene xG. Sie können den späteren Abschluss ermöglichen oder verhindern. Ihre Wirkung ist damit wichtig, aber in der isolierten Schusssumme nicht vollständig enthalten. Auch Eigentore werden in den üblichen eigenen xG-Schusswerten nicht wie ein normaler Angreiferabschluss behandelt.

So liest du Expected Goals bei der nächsten Spielanalyse

Am meisten gewinnst du aus xG, wenn du die Zahl mit konkreten Spielszenen und einer passenden Vergleichsgrundlage verbindest. Dafür hilft diese Reihenfolge:

  1. Quelle und Definition prüfen: Sind Elfmeter enthalten? Geht es um das ganze Spiel, eine Halbzeit oder Werte je 90 Minuten?
  2. Einzelchancen ansehen: Entstand die Summe aus vielen schwierigen Versuchen oder wenigen sehr großen Möglichkeiten? Eine Schusskarte und der durchschnittliche xG-Wert pro Schuss helfen bei der Einordnung.
  3. Den Zeitpunkt beachten: Kamen die Chancen vor der Führung, nach einem Platzverweis oder erst in der Schlussphase?
  4. Die Bilder dazunehmen: Welche Informationen erklärt das Modell gut, welche auffälligen Situationen fehlen im Schusskonto?
  5. Den Zeitraum passend wählen: Eine Partie beschreibt eine Partie. Für wiederkehrende Stärken und Schwächen brauchst du mehr Material und vergleichbare Bedingungen.

Besonders vorsichtig solltest du bei kleinen Unterschieden sein. Aus 1,41 zu 1,36 xG lässt sich keine souveräne Überlegenheit ableiten. Und auch ein größerer Abstand ist kein nachträglicher Antrag, das Ergebnis umzuschreiben. Die Punkte bleiben bei den tatsächlichen Toren.

FAQ: Weitere Fragen zum xG-Wert

Kann ich Expected Goals selbst berechnen?

Du kannst veröffentlichte Einzelwerte addieren oder einfache Beispielmodelle bauen. Eine belastbare eigene Torwahrscheinlichkeit entsteht aber nicht allein aus Torentfernung und Bauchgefühl. Dafür brauchst du geeignete historische Daten, sauber erfasste Merkmale und eine Prüfung des Modells an weiteren Daten. Eine Übungsschätzung sollte als solche erkennbar bleiben.

Gelten dieselben Modelle für Frauen- und Männerfußball?

Nicht zwingend. Anbieter können getrennte Modelle oder unterschiedlich trainierte Modellvarianten verwenden, weil sich Daten und Zusammenhänge unterscheiden. Ein Anbietername allein verrät deshalb noch nicht, dass jeder Wettbewerb mit genau derselben Berechnung ausgewertet wird.

Warum verändern sich Werte manchmal nach dem Spiel?

Live erfasste Ereignisse können nachträglich geprüft und korrigiert werden. Schon eine geänderte Abschlussposition oder die Einordnung einer Aktion kann die Berechnung beeinflussen. Vergleiche für eine genauere Auswertung deshalb möglichst die abgeschlossenen Datensätze derselben Quelle statt eines frühen Bildschirmfotos mit einem später aktualisierten Wert.

Fußballanalyse zum Weiterlesen

Werbung/Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält mit * gekennzeichnete Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, können wir eine Provision erhalten. Für dich ändert sich der Preis nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Amazon

Matchplan – Die neue Fußball-Matrix | Christoph Biermann

Christoph Biermann beschreibt, wie Datenanalyse, neue Kennzahlen und wissenschaftliche Methoden den Fußball verändern. Das Buch eignet sich für alle, die nach der xG-Erklärung tiefer in die Arbeit von Analysten und Vereinen einsteigen möchten.

Bei Amazon ansehen*
Amazon

Die Tabelle lügt immer | Christoph Biermann

Warum passen Spielverlauf und Ergebnis so häufig nicht zusammen? Biermanns Buch über den Zufall im Fußball vertieft eine der wichtigsten Fragen hinter Statistiken wie Expected Goals und lädt dazu ein, Tabellen und einzelne Ergebnisse genauer einzuordnen.

Bei Amazon ansehen*
Aosom

HOMCOM magnetisches Whiteboard, 60 × 45 cm

Auf dem abwischbaren Whiteboard kannst du Abschlusspositionen und einfache Spielszenen selbst skizzieren. Die magnetische Tafel misst 60 × 45 Zentimeter und wird mit vier Markern, zehn Magneten und einem Radierer angeboten. Das Spielfeld zeichnest du nach Bedarf selbst auf.

Whiteboard bei Aosom ansehen*

* Werbung/Affiliate-Link. Die Produktlinks öffnen in einem neuen Tab.