Torwarttraining: Übungen für Anfänger und Kinder – auch allein

Gutes Torwarttraining beginnt mit sauberen Bewegungen, kontrollierten Zuspielen und genügend Wiederholungen. Es besteht nicht daraus, dem Keeper zwanzig Minuten lang möglichst harte Bälle um die Ohren zu schießen. Erst wenn die Grundlagen sicher funktionieren, werden Tempo, Entfernung und Entscheidungsdruck erhöht. Die folgenden Torwartübungen trainieren Grundstellung, Fangen, Fallen, Stellungsspiel, Reaktion und den Umgang mit dem Ball am Fuß. Viele davon lassen sich mit wenig Material durchführen.

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Wie ist ein gutes Torwarttraining aufgebaut?

Ein gutes Torwarttraining führt vom Aufwärmen über technische Grundlagen zu spielnahen Situationen und endet mit einer kurzen Abschlussphase. Die Schwierigkeit sollte dabei schrittweise steigen, ohne dass die Bewegungen unsauber werden.

Eine einfache Trainingseinheit von etwa 45 bis 60 Minuten kann zum Beispiel so aufgebaut sein:

PhaseInhaltUngefähre Dauer
AufwärmenLaufen, Mobilisieren und Ballgewöhnung8 bis 10 Minuten
TechnikGrundstellung, Fangen oder Fallen12 bis 15 Minuten
VertiefungStellungsspiel, Reaktion oder Fußarbeit10 bis 15 Minuten
Spielnahe AnwendungTorschüsse, Rückpässe oder Entscheidungssituationen10 bis 15 Minuten
AbschlussLockeres Ausspielen und kurze Rückmeldung3 bis 5 Minuten

Auch der DFB empfiehlt, Torwarttechniken zunächst gezielt zu üben und anschließend in zunehmend spielnahen Situationen anzuwenden. So lernt der Torwart nicht nur den Bewegungsablauf, sondern auch, wann die jeweilige Technik im Spiel sinnvoll ist.

Nicht in jeder Einheit müssen sämtliche Torwartfähigkeiten vorkommen. Meist ist es sinnvoller, einen Schwerpunkt auszuwählen und diesen gründlich zu trainieren. In einer Einheit kann das Fangen flacher Bälle im Mittelpunkt stehen, in der nächsten das Stellungsspiel oder der Spielaufbau mit dem Fuß.

Welche Torwartübungen sind für Anfänger sinnvoll?

Für Anfänger eignen sich Torwartübungen mit kontrollierten Zuspielen, überschaubarem Tempo und vielen sauberen Wiederholungen. Härte und Spektakel sind zunächst weniger wichtig als eine gute Ausgangsposition und ein sicherer Bewegungsablauf.

Übung 1: Grundstellung und Fußarbeit

Diese Torwartübung trainiert die Fußarbeit und hilft dem Keeper, nach einer kurzen Bewegung rechtzeitig wieder eine stabile Grundstellung einzunehmen.

Material

  • Vier Hütchen
  • Ein Ball
  • Ein Trainingspartner

Aufbau

Die Hütchen bilden ein ungefähr drei mal drei Meter großes Quadrat. Der Torwart steht in der Mitte, der Trainingspartner einige Meter davor.

Ablauf

  1. Der Partner nennt oder zeigt eines der Hütchen
  2. Der Torwart bewegt sich mit kurzen, kontrollierten Schritten in dessen Richtung
  3. Anschließend kehrt er in die Mitte zurück
  4. Dort nimmt er die Grundstellung ein
  5. Erst dann wirft der Partner einen gut fangbaren Ball

Worauf achten?

  • Gewicht auf den Fußballen
  • Knie leicht gebeugt
  • Oberkörper leicht nach vorn geneigt
  • Hände einsatzbereit vor dem Körper
  • Vor dem Zuspiel stabil stehen
  • Bei kurzen seitlichen Wegen die Beine nicht unnötig kreuzen

Der Keeper soll nicht hektisch durch das Quadrat springen. Ziel ist, sich zügig zu bewegen und trotzdem rechtzeitig kontrolliert für den Ball bereitzustehen.

Übung 2: Hohe, halbhohe und flache Bälle fangen

Diese Übung trainiert das sichere Fangen auf drei verschiedenen Höhen. Anfänger beginnen mit geworfenen oder sanft zugespielten Bällen und steigern das Tempo erst, wenn die Bewegungen sauber funktionieren.

Material

  • Ein Fußball
  • Ein Trainingspartner

Ablauf

Der Partner steht etwa vier bis sechs Meter entfernt und wirft oder spielt nacheinander:

  1. Einen hohen Ball über Kopfhöhe
  2. Einen halbhohen Ball auf Brust- oder Bauchhöhe
  3. Einen flachen Ball mittig auf den Torwart
  4. Anschließend dieselben Zuspiele leicht seitlich versetzt

Nach jeder Aktion sichert der Torwart den Ball kurz und spielt ihn kontrolliert zurück. Erst wenn alle drei Fangarten sicher funktionieren, erhöht der Partner nach und nach Tempo und Entfernung.

Worauf achten?

  • Hände aktiv zum Ball führen
  • Blick bis zum Fangkontakt auf dem Ball lassen
  • Den Körper möglichst hinter die Flugbahn bringen
  • Den Ball vor oder über dem Körper sichern
  • Nach dem Fang kurz kontrollieren und erst dann zurückspielen

Hohe, halbhohe und flache Bälle gehören zu den zentralen Grundtechniken eines Torwarts. Deshalb sollte diese Übung früh im Torwarttraining vorkommen.

Übung 3: Kontrolliertes Fallen und flache Bälle sichern

Diese Torwartübung trainiert das seitliche Fallen in Bodennähe und die sichere Aufnahme flacher Bälle. Sie sollte nur auf ebenem, weichem Rasen oder einer geeigneten Trainingsmatte stattfinden. Asphalt, Beton und harter Hallenboden sind dafür ungeeignet.

Material

  • Ein Ball
  • Ein geeigneter weicher Untergrund
  • Ein Trainingspartner

Ablauf

  1. Der Torwart beginnt in einer niedrigen Ausgangsposition
  2. Der Partner rollt den Ball langsam knapp neben den Körper
  3. Der Torwart setzt einen kleinen Schritt in Richtung Ball
  4. Er lässt sich kontrolliert seitlich zum Boden sinken
  5. Der Ball wird mit beiden Händen vor dem Körper gesichert
  6. Anschließend steht der Torwart kontrolliert wieder auf

Zu Beginn bleibt der Ball nah am Körper. Erst wenn die Bewegung auf beiden Seiten sicher funktioniert, werden Entfernung und Tempo langsam erhöht. Weitere Fallbewegungen und härtere Zuspiele sollten möglichst unter fachkundiger Anleitung hinzukommen.

Worauf achten?

  • Seitlich und nicht unkontrolliert nach vorne fallen
  • Nicht auf dem ausgestreckten Ellenbogen landen
  • Den Kopf vom Boden fernhalten
  • Den Ball auch nach der Landung sicher festhalten
  • Beide Körperseiten gleichmäßig trainieren

Die seitlichen Falltechniken gehören zum Fundament der Torwartausbildung. Ihre Schwierigkeit soll schrittweise gesteigert werden.

Übung 4: Stellungsspiel und Winkel verkürzen

Diese Übung trainiert, wie sich der Torwart passend zur Ballposition ausrichtet und den Schusswinkel kontrolliert verkleinert.

Material

  • Ein Tor oder zwei markierte Pfosten
  • Drei Hütchen
  • Mehrere Bälle
  • Ein Trainingspartner

Aufbau

Die drei Hütchen liegen einige Meter vor dem Tor: eines zentral, die beiden anderen seitlich versetzt. Der Trainingspartner steht mit dem Ball zunächst an einem der Hütchen.

Ablauf

  1. Der Partner nimmt mit dem Ball eine Position an einem Hütchen ein
  2. Der Torwart stellt sich auf der gedachten Linie zwischen Ball und Tormitte auf
  3. Zunächst wird noch nicht geschossen
  4. Der Partner wechselt mit dem Ball zu einem anderen Hütchen
  5. Der Torwart passt seine Position mit kleinen Schritten an
  6. Später folgen kontrollierte Abschlüsse aus den verschiedenen Positionen

Worauf achten?

  • Ball und Tor gleichzeitig wahrnehmen
  • Nicht automatisch auf der Torlinie stehen bleiben
  • Den Schusswinkel kontrolliert verkürzen
  • Vor dem Abschluss stabil zum Stehen kommen
  • Nicht schon vor dem Schuss in eine Ecke kippen

Zunächst zählt nicht, wie viele Bälle der Torwart hält. Entscheidend ist, ob er sich passend zur jeweiligen Ballposition ausrichtet und vor dem Abschluss eine stabile Ausgangsposition erreicht.

Übung 5: Rückpass annehmen und weiterspielen

Diese Torwartübung trainiert die kontrollierte Ballannahme, das Passspiel mit beiden Füßen und die Beteiligung am Spielaufbau.

Material

  • Drei bis vier Hütchen
  • Ein Fußball
  • Ein Trainingspartner

Aufbau

Einige Meter vor dem Tor werden links und rechts zwei kleine Passtore markiert. Der Trainingspartner steht mit dem Ball zentral vor dem Strafraum.

Ablauf

  1. Der Partner nennt eines der beiden Passtore
  2. Anschließend spielt er einen flachen Rückpass
  3. Der Torwart nimmt den Ball mit dem ersten Kontakt in Richtung des aufgerufenen Tores mit
  4. Danach spielt er ihn kontrolliert durch das Passtor
  5. Nach mehreren Wiederholungen werden beide Füße abwechselnd eingesetzt

Worauf achten?

  • Vor der Ballannahme nach vorne schauen
  • Den Körper zum Spielfeld öffnen
  • Den ersten Kontakt in die gewünschte Richtung mitnehmen
  • Den Pass flach und dosiert spielen
  • Beide Füße verwenden

Später kann der Partner das Passtor erst während der Ballbewegung aufrufen oder einen Gegenspieler andeuten. Für Anfänger steht zunächst jedoch eine saubere Ballannahme ohne unnötigen Zeitdruck im Mittelpunkt.

Übung 6: Reaktion auf zwei Bälle

Diese Übung trainiert die schnelle Wahrnehmung und den ersten Schritt zum Ball, ohne dass dafür harte Torschüsse notwendig sind.

Material

  • Zwei Tennisbälle oder kleine weiche Bälle
  • Ein Trainingspartner

Ablauf

  1. Der Partner hält in jeder Hand einen Ball gut sichtbar auf gleicher Höhe
  2. Der Torwart steht etwa eineinhalb bis zwei Meter entfernt in der Grundstellung
  3. Ohne Vorankündigung lässt der Partner einen der beiden Bälle fallen
  4. Der Torwart reagiert und versucht, ihn nach höchstens einem Bodenkontakt zu fangen
  5. Später können Abstand, Handhöhe oder Ausgangsposition verändert werden

Worauf achten?

  • Beide Hände des Partners im Blickfeld behalten
  • Nicht vorzeitig zu einer Seite lehnen
  • Mit einem schnellen ersten Schritt zum Ball starten
  • Den Ball möglichst fangen statt nur wegzuschlagen
  • In kurzen Durchgängen trainieren und regelmäßig pausieren

Ist die Aufgabe anfangs zu schwierig, kann der Abstand verkürzt oder vorübergehend ein zweiter Bodenkontakt erlaubt werden. Reaktionstraining darf abwechslungsreich sein, sollte aber nicht zum Ratespiel werden, bei dem der Torwart nur deshalb keine Chance hat, weil der Partner den Ball hinter seinem Rücken verschwinden lässt.

Wie kann man Torwarttraining allein machen?

Allein lassen sich vor allem Ballgefühl, Fußarbeit, Passgenauigkeit und einfache Fangbewegungen trainieren. Für anspruchsvolle Falltechniken, hohe Bälle und spielnahe Entscheidungssituationen ist ein Trainingspartner oder Trainer dagegen deutlich hilfreicher. Genau wie andere Fußballspieler können aber auch Torwarte viele Dinge eigenständig üben und das Training auf diese Weise ergänzen.

Für das Torwarttraining allein eignen sich besonders folgende Übungen:

Ball gegen die Wand werfen und fangen

Wirf den Ball aus kurzer Entfernung gegen eine stabile, freie Wand und fange den Rückprall vor dem Körper. Beginne mit gut kontrollierbaren Würfen auf Brusthöhe. Später kannst du Höhe, Winkel und Entfernung langsam verändern.

Pässe mit beiden Füßen

Spiele den Ball abwechselnd mit rechts und links gegen die Wand. Nimm den Rückprall mit dem ersten Kontakt kontrolliert in eine neue Richtung mit und bereite damit bereits den nächsten Pass vor. Zunächst zählt die Genauigkeit, erst danach das Tempo.

Fußarbeit an einer Linie

Bewege dich mit kurzen seitlichen Schritten an einer markierten Linie entlang, ohne die Beine unnötig zu kreuzen. Nach einigen Metern nimmst du eine stabile Grundstellung ein. Trainiere die Bewegung gleichmäßig in beide Richtungen.

Zielwürfe und Zielpässe

Nutze Hütchentore oder markierte Wandflächen als Ziele für Abwürfe, flache Pässe und Abschläge. Statt möglichst hart zu spielen, zählt die Zahl der kontrollierten Treffer. Später können die Ziele verkleinert oder weiter entfernt werden.

Ballgewöhnung

Wirf den Ball hoch, fange ihn sicher, führe ihn um den Körper oder prelle ihn abwechselnd mit beiden Händen. Diese einfachen Aufgaben verbessern das Ballgefühl und eignen sich zugleich zum Aufwärmen.

Unkontrollierte Hechtsprünge sollten allein nicht auf hartem Boden geübt werden. Eine falsch gelernte oder unsichere Bewegung wird durch viele Wiederholungen nicht automatisch besser, sondern vor allem zuverlässiger falsch.

Kinder beim Torwarttraining vor dem Fußballtor mit dem blauen Question-King-Fragezeichen

Was ist beim Torwarttraining mit Kindern wichtig?

Torwarttraining mit Kindern sollte spielerisch, vielseitig und altersgerecht sein und darf sie nicht zu früh dauerhaft auf die Position festlegen. Kurze Aufgaben, häufige Erfolgserlebnisse und regelmäßige Rollenwechsel sind meist sinnvoller als lange technische Erklärungen.

Wichtig sind:

  • Leichte und kontrollierbare Zuspiele
  • Kurze Übungsphasen
  • Viele Ballkontakte
  • Aufgaben mit kleinen Wettbewerben
  • Übungen für Hände und Füße
  • Wechsel zwischen Torwart- und Feldspielerrollen
  • Bewegungen auf beiden Körperseiten
  • Lob für mutige und technisch saubere Versuche
  • Ein sachlicher Umgang mit Fehlern und Gegentoren

Eine kindgerechte Fangübung lässt sich beispielsweise in einen kleinen Wettbewerb verwandeln: Wer fängt fünf unterschiedlich zugespielte Bälle sauber? Beim Zielpassen können Punkte für verschiedene Hütchentore gesammelt werden. Der spielerische Rahmen verändert das Lernziel nicht, macht aber einen erheblichen Unterschied für die Motivation.

Gerade im frühen Kinderfußball sollten Torwartübungen Teil einer vielseitigen Ausbildung bleiben. Kinder dürfen Erfahrungen im Tor sammeln, sollten aber weiterhin dribbeln, passen und auf dem Feld spielen.

Wie oft sollte man Torwarttraining machen?

Für viele Kinder und Anfänger reicht zunächst eine gezielte Torwarteinheit oder ein kurzer Torwartblock pro Woche zusätzlich zum Mannschaftstraining. Entscheidend ist, regelmäßig und konzentriert zu üben, ohne dass Müdigkeit die Bewegungsqualität beeinträchtigt.

Das normale Mannschaftstraining sollte dadurch nicht ersetzt werden. Dort übt der Torwart Rückpässe, Kommunikation, Stellungsspiel und Entscheidungen unter realistischen Spielbedingungen. Fortgeschrittene können je nach Belastung häufiger torwartspezifisch trainieren.

Wie viel zusätzliches Torwarttraining sinnvoll ist, hängt vor allem ab von:

  • Alter und Trainingsstand
  • Anzahl und Intensität der Mannschaftseinheiten
  • Körperlicher Belastbarkeit und Regeneration
  • Persönlichen Zielen

Mehr Training ist nicht automatisch besser. Wer müde ist, bewegt sich langsamer und führt Techniken häufig unsauber aus. Gerade Fang- und Falltechniken sollten nicht bis zur völligen Erschöpfung wiederholt werden.

Welche Ausrüstung braucht man für Torwarttraining?

Für die meisten Torwartübungen reichen ein Ball, passende Schuhe, Torwarthandschuhe und einige Markierungshütchen. Bei Schussübungen und im Mannschaftstraining gehören außerdem Schienbeinschoner dazu. Eine Ballmaschine oder ein Koffer voller blinkender Trainingsgeräte ist für gutes Torwarttraining nicht erforderlich.

Je nach Trainingsschwerpunkt können hinzukommen:

  • Mehrere Fußbälle
  • Stangen oder flache Hürden
  • Kleine Passtore
  • Tennis- oder Reaktionsbälle
  • Eine geeignete Matte für Fallübungen
  • Ein Rebounder*
  • Koordinationsringe*

Trainingshilfsmittel sind nur sinnvoll, wenn sie eine konkrete Aufgabe erleichtern. Eine Hürde verbessert nicht von selbst die Sprungkraft und ein Reaktionsball ersetzt keinen gut aufgebauten Übungsablauf.

Welche Kleidung und Schutzteile auf dem Platz tatsächlich gebraucht werden, zeigt unser ausführlicher Ratgeber zur Torwartausrüstung im Fußball.

Junger Torwart absolviert ein Koordinationstraining mit Hütchen und Markierungstellern

Was kostet eine Stunde Torwarttraining?

Eine Stunde privates Torwarttraining kostet je nach Anbieter, Region und Leistungsumfang etwa 35 bis 150 Euro. Viele Einzelstunden liegen im Bereich von ungefähr 40 bis 75 Euro. Besonders individuelles Training mit Videoanalyse oder zusätzlicher Auswertung kann deutlich teurer sein. In Kleingruppen werden häufig etwa 24 bis 45 Euro pro Teilnehmer verlangt.

Die Preise sind nicht unmittelbar vergleichbar. Einige Angebote umfassen lediglich die Trainingszeit auf dem Platz, andere zusätzlich Vorbereitung, Videoanalyse, Trainingspläne oder eine anschließende Besprechung. Mehrfachkarten und Abonnements können den Preis pro Einheit senken.

Bevor eine Torwartschule gebucht wird, sollte geklärt werden:

  • Wie groß die Trainingsgruppe ist
  • Welche Qualifikationen die Trainer besitzen
  • Ob das Training zum Alter und Leistungsstand passt
  • Welche Inhalte in der Einheit vermittelt werden
  • Ob Platz- oder Anfahrtskosten hinzukommen
  • Wie lange die tatsächliche Trainingszeit dauert
  • Wie mit ausgefallenen Terminen umgegangen wird
  • Ob ein Probetraining möglich ist

Privates Torwarttraining kann eine sinnvolle Ergänzung sein, ist aber keine Voraussetzung, um sich auf der Position weiterzuentwickeln. Regelmäßiges Training im Verein, aufmerksame Korrekturen, eventuell zusätzliches Training am Rebounder und ausreichend Spielpraxis können ebenfalls eine sehr gute Grundlage schaffen.

Welche Fehler passieren beim Torwarttraining besonders häufig?

Der häufigste Fehler beim Torwarttraining besteht darin, möglichst viele Schüsse abwehren zu lassen, ohne zuvor an Grundstellung, Fußarbeit und Technik zu arbeiten. Ein gehaltener Ball bedeutet schließlich nicht automatisch, dass die Bewegung sinnvoll und wiederholbar war.

Weitere typische Fehler sind:

  • Die Schwierigkeit zu früh erhöhen
  • Nur die stärkere Körperseite trainieren
  • Zu viele Schüsse ohne ausreichende Pausen
  • Das Spiel mit dem Fuß vernachlässigen
  • Falltechniken auf ungeeignetem Untergrund üben
  • Übungen ohne erkennbares Trainingsziel aneinanderreihen
  • Technische Fehler nicht konkret korrigieren
  • Jede misslungene Aktion sofort laut kommentieren
  • Tempo und Erschöpfung mit Trainingsqualität verwechseln

Gutes Torwarttraining sieht nicht immer spektakulär aus. Häufig sind es gerade die kleinen Schritte, sauberen Fangbewegungen und kontrollierten Wiederholungen, die im nächsten Spiel den Unterschied machen.

Wer noch unsicher ist, ob die Position zu ihm passt, erfährt in unserem Ratgeber, wie man Torwart im Fußball wird und welche Voraussetzungen dafür hilfreich sind.