DFB-Pokal: Modus, Teilnehmer, Auslosung und Heimrecht

Der DFB-Pokal-Modus ist ein K.-o.-System mit 64 Mannschaften und sechs Runden. Jede Begegnung entscheidet in einem einzigen Spiel darüber, wer weiterkommt. Bei einem Unentschieden folgen Verlängerung und gegebenenfalls Elfmeterschießen. Die Besonderheiten liegen vor allem bei der Teilnahme, den Lostöpfen und dem Heimrecht. Hier erfährst du, wie diese Regeln zusammenhängen und was in der Saison 2026/27 bei Auswechslungen, Videobeweis und Europapokalqualifikation gilt.

Wie funktioniert der DFB-Pokal?

Im DFB-Pokal scheidet der Verlierer einer Begegnung aus, während der Sieger die nächste Runde erreicht. Eine Gruppenphase, Hin- und Rückspiele oder eine zweite Chance über eine Tabelle gibt es nicht.

Die erste Hauptrunde beginnt mit 64 Mannschaften. Nach jeder Runde halbiert sich das Teilnehmerfeld, bis zwei Teams das Finale bestreiten. Der Pokalsieger muss deshalb sechs Spiele gewinnen. Insgesamt entstehen 63 Begegnungen, wenn der Wettbewerb regulär vollständig ausgespielt wird.

RundeMannschaftenSpieleSieger erreichen
1. Hauptrunde64322. Hauptrunde
2. Hauptrunde3216Achtelfinale
Achtelfinale168Viertelfinale
Viertelfinale84Halbfinale
Halbfinale42Finale
Finale21Pokalsieg

Ein Verein kann im Pokal erfolgreich sein und gleichzeitig in seiner Liga gegen den Abstieg spielen. Pokalergebnisse verändern die Reihenfolge der Fußballligen nicht. Ein Drittligist bleibt auch nach einem Sieg gegen einen Bundesligisten in seiner Liga.

Die hier erklärten Regeln betreffen den DFB-Pokal der Männer. Der Frauenpokal und die Pokalwettbewerbe der Landesverbände besitzen eigene Teilnahme- und Auslosungsregeln.

Welche Mannschaften dürfen teilnehmen?

Die 64 Startplätze werden über die beiden Bundesligen, die 3. Liga und die Landesverbände vergeben. Für mehrere dieser Teilnahmewege ist die abgeschlossene Vorsaison entscheidend.

TeilnahmewegStartplätze
Bundesliga der Vorsaison18
2. Bundesliga der Vorsaison18
Vier Plätze über die Abschlusstabelle der 3. Liga4
Pokalsieger der 21 Landesverbände beziehungsweise teilnahmeberechtigte Nachrücker21
Zusätzliche Vertreter der drei Landesverbände mit den meisten Herrenmannschaften3
Gesamt64

Die zusätzlichen Plätze richten sich genauer nach der Zahl der Herrenmannschaften im Spielbetrieb. Für 2026/27 stehen sie Bayern, Niedersachsen und Westfalen zu. Die Verbände bestimmen nach ihren jeweiligen Vorgaben, welcher weitere Verein gemeldet wird.

Ein Regionalligist erhält also nicht allein wegen seiner Ligazugehörigkeit einen Startplatz. Er kann sich insbesondere über den zuständigen Verbandspokal qualifizieren. Ebenso nimmt nicht jeder Drittligist automatisch teil. Die Ligaplatzierung oder ein weiterer Qualifikationsweg müssen passen.

Was passiert bei zweiten Mannschaften und doppelter Qualifikation?

Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen dürfen nicht teilnehmen, und kein Verein darf mit zwei Mannschaften im DFB-Pokal vertreten sein. Der Wettbewerbsplatz wird in solchen Fällen nach den Nachrückregeln besetzt.

Steht eine ausgeschlossene zweite Mannschaft unter den ersten vier der 3. Liga, kann die nächste teilnahmeberechtigte Mannschaft der Tabelle nachrücken. Auch wenn ein Landesverbandspokalsieger nicht teilnehmen darf oder ein Verein bereits anderweitig qualifiziert ist, wird der Platz nach der entsprechenden Regel weitergegeben.

Die Details stehen in § 45 der DFB-Spielordnung. Wichtig für das Verständnis: Ein Verein bekommt durch zwei erfolgreiche Qualifikationswege nicht zwei Lose. Das Teilnehmerfeld bleibt auf 64 Mannschaften begrenzt.

Wie funktioniert die Auslosung der ersten Runde?

In der ersten Runde werden die Paarungen aus einem Profi- und einem Amateurtopf gezogen, wobei die Mannschaft aus dem Amateurtopf zuerst gezogen wird und Heimrecht erhält. Die Begriffe beschreiben hier die Zuordnung für die Auslosung.

Grundsätzlich richtet sich diese Zuordnung nach der Ligazugehörigkeit im Spieljahr des auszulösenden Wettbewerbs. In den Profitopf gehören Bundesliga und 2. Bundesliga. In der ersten Runde gibt es jedoch wichtige Ausnahmen:

  • Die Aufsteiger in die 2. Bundesliga werden dem Amateurtopf zugeordnet.
  • Der Tabellenfünfzehnte der abgelaufenen Zweitligasaison kommt ebenfalls in den Amateurtopf.
  • Das gilt auch für den bisherigen Tabellensechzehnten, wenn er die Relegation gewinnt und Zweitligist bleibt.

Deshalb ist „alle aktuellen Erst- und Zweitligisten kommen in denselben Topf“ für die erste Runde falsch. Ein neu aufgestiegener Zweitligist kann aus dem Amateurtopf einen Bundesligisten zugelost bekommen und zuhause antreten.

„Amateur“ bedeutet in diesem Zusammenhang auch nicht, dass dort niemand hauptberuflich Fußball spielt. Ein Drittligist kann eine professionell arbeitende Mannschaft haben und für die Pokalauslosung trotzdem in den Amateurtopf gehören.

Für die Teilnahme zählen also teilweise Ergebnisse der Vorsaison, für die Topfzuordnung grundsätzlich der Status der Pokalsaison samt Ausnahmen. Wenn du diese beiden Fragen trennst, werden vermeintlich widersprüchliche Teamlisten verständlicher.

Zwei Personen demonstrieren eine Pokalauslosung mit neutralen Loskugeln
Die Lostöpfe und die Ziehungsreihenfolge beeinflussen Gegner und Heimrecht.

Welche Lostöpfe und welches Heimrecht gelten später?

In der zweiten Runde werden erneut zwei Töpfe verwendet, ab dem Achtelfinale wird aus einem gemeinsamen Topf gelost. Das Heimrecht folgt dabei klaren Regeln und nicht einfach immer der niedrigeren Ligazugehörigkeit.

Zweite Runde: Die Erstrunden-Ausnahmen entfallen

In Runde zwei entscheidet die aktuelle Zuordnung zu Bundesliga oder 2. Bundesliga beziehungsweise zu den unteren Spielklassen. Die besonderen Erstrunden-Regeln für Zweitligaaufsteiger und bisherige Tabellenplätze gelten nun nicht mehr.

Zunächst wird jeweils eine Mannschaft aus dem Amateurtopf und anschließend ein Gegner aus dem Profitopf gezogen. Die zuerst gezogene Mannschaft hat Heimrecht. Ist ein Topf leer, werden die verbleibenden Teams des anderen Topfes gegeneinander gelost.

Treffen beispielsweise zwei Bundesligisten oder ein Bundesligist und ein Zweitligist aufeinander, entscheidet die Ziehungsreihenfolge über das Heimrecht. Ein Zweitligist bekommt nicht automatisch das Heimspiel gegen einen Erstligisten. Beide gehören für diese Runde zum Profitopf.

Achtelfinale bis Halbfinale: Ein Topf mit einer Heimrechtsausnahme

Ab dem Achtelfinale hat grundsätzlich die zuerst gezogene Mannschaft Heimrecht, bei einer Paarung zwischen Amateur- und Lizenzmannschaft jedoch die Amateurmannschaft. Diese Ausnahme kann die Reihenfolge auf dem gezogenen Los praktisch umkehren.

Wird etwa ein Bundesligist zuerst und ein Drittligist danach gezogen, spielt der Drittligist zuhause. Werden zwei Drittligisten gegeneinander gelost, bleibt die zuerst gezogene Mannschaft Gastgeber. Dass einer davon in seiner Liga schlechter platziert ist, ändert nichts.

Die Paarungen werden für die jeweilige nächste Runde neu ausgelost. Es gibt keinen schon zu Saisonbeginn vollständig festgelegten Turnierbaum, in dem alle späteren Gegner feststehen. Ein erfolgreiches Team kann deshalb in mehreren Runden hintereinander einen schweren Gegner oder mehrere Heimspiele erhalten.

Finale: Der festgelegte Endspielort entscheidet

Das Finale findet am vom DFB bestimmten Endspielort statt, in der Saison 2026/27 in Berlin. Das Heimrecht der vorherigen Runden verschafft dort kein zusätzliches Heimspiel im eigenen Vereinsstadion.

Eine zuerst oder formal als Heimmannschaft genannte Mannschaft spielt deshalb nicht automatisch auf ihrem eigenen Platz. Für Fans ist die Unterscheidung zwischen organisatorischer Bezeichnung und tatsächlichem Austragungsort wichtig.

Kann ein kleiner Verein sein Heimrecht einfach abgeben?

Ein Verein darf sein Heimrecht nicht nach Belieben an den Gegner übertragen. Wenn die eigene Anlage ungeeignet ist, wird ein zulässiger Ausweichspielort benötigt.

Ein Amateurverein kann also Gastgeber bleiben, obwohl das Spiel in einem größeren Stadion in der Umgebung stattfindet. Anforderungen an Sicherheit, Organisation und Übertragung machen solche Lösungen mitunter nötig.

Das bedeutet etwas anderes, als dem zugelosten Bundesligisten ein zusätzliches reguläres Heimspiel zu schenken. Entscheidend sind die Vorgaben und die Genehmigung der zuständigen Stelle. Die Regel zur Nichtübertragbarkeit steht in § 49 der DFB-Durchführungsbestimmungen.

Was passiert bei einem Unentschieden?

Steht es nach 90 Minuten samt Nachspielzeit unentschieden, folgt eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten. Bleibt es danach gleichauf, entscheidet ein Elfmeterschießen.

Diese Reihenfolge gilt bereits in der ersten Runde und auch im Finale. Es wird weder ein Wiederholungsspiel angesetzt noch ein Rückspiel ausgetragen. Eine Auswärtstorregel ist bei diesem System ebenfalls nicht nötig.

Ein Tor in der Verlängerung beendet die Partie nicht sofort. Beide Hälften werden regulär ausgespielt, sofern keine außergewöhnliche Situation zum Spielabbruch führt. Die früher bekannte Golden-Goal-Regel gehört nicht zum heutigen DFB-Pokalmodus.

Beim Elfmeterschießen geht es um die Entscheidung dieser Begegnung. Ein Ergebnis wie „2:2, 5:4 im Elfmeterschießen“ beschreibt daher ein Unentschieden im Spiel und anschließend den Sieger im Entscheidungsschießen.

Ein spannender Angriff in einem einzelnen Pokalspiel
Im K.-o.-System braucht jede Partie einen Sieger.

Wie viele Auswechslungen sind 2026/27 erlaubt?

Im DFB-Pokal dürfen pro Mannschaft insgesamt fünf Spieler ausgewechselt werden, auch wenn die Partie in die Verlängerung geht. Ein sechster Wechsel wird für die Verlängerung nach den aktuellen Bestimmungen nicht zusätzlich gewährt.

Für Wechsel während des Spiels stehen normalerweise drei Gelegenheiten zur Verfügung. Die Halbzeitpause verbraucht keine davon. In der Verlängerung kommt eine vierte Wechselgelegenheit hinzu. Außerdem sind Wechsel in der Pause vor der Verlängerung und beim Seitenwechsel innerhalb der Verlängerung möglich.

Die zusätzliche Gelegenheit erhöht also die Zahl der möglichen Zeitpunkte, nicht die Zahl der austauschbaren Spieler. Hat eine Mannschaft bereits fünf Spieler ersetzt, darf sie nicht allein wegen der Verlängerung einen sechsten nachschieben.

Hat sie dagegen erst vier Spieler gewechselt und alle drei bisherigen Gelegenheiten genutzt, ermöglicht die zusätzliche Gelegenheit einen weiteren Wechsel in der Verlängerung. Diese Unterscheidung wird wichtig, wenn du Regeln aus einem anderen Wettbewerb vergleichst.

Die Grundlage ist § 31 der DFB-Durchführungsbestimmungen, Stand Juli 2026. Angaben zu sechs Wechseln aus anderen Wettbewerben gelten nicht automatisch im DFB-Pokal.

Ab welcher Runde gibt es einen Videobeweis?

In der Saison 2026/27 wird der VAR ab der zweiten Runde eingesetzt. Die erste Hauptrunde wird ohne diese technische Unterstützung gespielt.

Das ist eine Änderung gegenüber früheren Spielzeiten, in denen der Videobeweis erst ab dem Achtelfinale vorgesehen war. Bei älteren Erklärartikeln und Rückblicken musst du deshalb den Saisonstand beachten.

Der VAR macht den Pokal nicht zu einem anderen Spielsystem. Er unterstützt bei den dafür vorgesehenen Entscheidungen, während K.-o.-Format, Spielzeit und Heimrecht unverändert bleiben. Ein knapper Spielsieg ohne VAR in Runde eins ist für das Weiterkommen genauso entscheidend wie ein Sieg in einer späteren Runde.

Welche Folgen hat der Pokalsieg für den Europapokal?

Der DFB-Pokalsieger erhält nach dem derzeitigen Zugangssystem einen Platz in der Ligaphase der Europa League, sofern er die erforderlichen Zulassungskriterien erfüllt. Dafür muss er nicht in der Bundesliga spielen.

Ein Drittligist könnte sich also durch den Pokalsieg sportlich für Europa qualifizieren. Die Liga, in der er normalerweise antritt, bleibt davon getrennt. Für den europäischen Wettbewerb kommen zusätzlich die jeweiligen UEFA-Zulassungsvoraussetzungen hinzu.

Ist der Pokalsieger bereits über die Bundesliga für die Champions League oder die Europa League qualifiziert, werden die europäischen Plätze über die Ligatabelle entsprechend angepasst. Der unterlegene Pokalfinalist erhält den freiwerdenden Platz nicht automatisch.

Eine pauschale Aussage wie „dann ist immer der Sechste in Europa“ kann wegen zusätzlicher Startplätze und anderer Qualifikationskonstellationen falsch sein. Die genaue Einordnung folgt dem aktuellen Europa-League-Modus und der Zugangsliste der betreffenden Saison.

Ist der Titelverteidiger automatisch im nächsten DFB-Pokal dabei?

Der Pokalsieg allein sichert keinen eigenen zusätzlichen Startplatz im DFB-Pokal der nächsten Saison. Auch der Titelverteidiger muss einen der vorgesehenen Teilnahmewege erfüllen.

Bei Bundesligisten fällt das kaum auf, weil sie über ihre Liga teilnehmen. Gewänne dagegen ein unterklassiger Verein den Pokal und verpasste anschließend sämtliche Qualifikationswege, dürfte er seinen nationalen Titel nicht automatisch verteidigen. Die Berechtigung für Europa und die Teilnahme am nächsten DFB-Pokal sind zwei getrennte Fragen.

Wann finden die Runden 2026/27 statt?

Die Saison 2026/27 reicht von der ersten Hauptrunde im August und September 2026 bis zum Finale am 29. Mai 2027. Die folgenden Daten sind die veröffentlichten Rahmentermine, Stand 4. Oktober 2026.

RundeTermin 2026/27
1. Hauptrunde21.–24. August 2026, zwei Spiele am 1./2. September 2026
2. Hauptrunde27./28. Oktober 2026
Achtelfinale1./2. Dezember 2026
Viertelfinale2./3. sowie 9./10. Februar 2027
Halbfinale20./21. April 2027
Finale in Berlin29. Mai 2027, 20 Uhr

Die beiden späteren Erstrundenspiele betrafen die Teilnehmer des deutschen Supercups, dessen Termin sich mit der ersten Pokalrunde überschnitt. Ein späteres Spiel ist hier kein Freilos. Beide Mannschaften mussten ihre Erstrundenbegegnung bestreiten.

Die genauen Ansetzungen und mögliche Änderungen veröffentlicht der DFB in seinen Wettbewerbsinformationen. Eine Auslosung legt zunächst Gegner und Heimrecht fest, noch nicht zwingend den exakten Anstoßzeitpunkt.

Welche Kartensperren gelten im Pokal?

Nach der fünften Gelben Karte im laufenden DFB-Pokal muss ein Spieler eine Partie aussetzen. Eine Gelb-Rote Karte führt zur Sperre für das nächste Pokalspiel seines Vereins.

Sperren aus Roten Karten werden nach den Wettbewerbsregeln gegebenenfalls in die folgende DFB-Pokalsaison übernommen. Pokal und Bundesliga sind dabei nicht einfach eine gemeinsame Kartenliste. Für die konkrete Sperre ist die Entscheidung beziehungsweise die geltende Wettbewerbsregel maßgeblich.

Das kann besonders nach einem Ausscheiden relevant werden: Ein Verein hat in dieser Saison kein weiteres Pokalspiel mehr, eine entsprechende Sperre ist damit aber nicht automatisch erledigt.

Passende Ausrüstung und Ideen

Werbung/Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält mit * gekennzeichnete Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, können wir eine Provision erhalten. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Werbung · Amazon

Die Pause mit einem Fußballquiz füllen

Das WAS-IST-WAS-Fußballquiz bietet allgemeine Wissensfragen für den Fußballabend. Für den aktuellen DFB-Pokal-Modus bleiben die offiziellen Wettbewerbsregeln maßgeblich.

Fußball-Quiz ansehen*

Werbung · Eintracht Frankfurt

Den eigenen Verein am Pokalabend unterstützen

Der schwarz-weiße Eintracht-Fanschal ist eine Fanidee für Stadionbesuche oder einen gemeinsamen Pokalabend mit Frankfurt-Fans.

Den Eintracht-Fanschal ansehen*

Werbung · World of Sweets

Einen Snack für den Fußballabend bereitstellen

Die HARIBO-Fußball-Party-Fruchtgummis passen als optionaler Snack zur gemeinsamen Übertragung. Beachte Zutaten und Ernährungswünsche deiner Gäste.

Fußball-Fruchtgummis ansehen*