Passspiel-Übungen: Besser passen zu zweit und im Team

Gute Passspiel-Übungen verbinden einen sauberen Pass mit der Frage, wohin der Ball überhaupt soll. Du brauchst dafür nicht gleich eine halbe Mannschaft: Zu zweit kannst du Genauigkeit und Zuspiele in den Lauf trainieren, mit drei oder vier Spielern passende Winkel und ab sechs Spielern Entscheidungen gegen echte Gegenspieler. Die folgenden sechs Aufbauten führen von einfachen Partneraufgaben zu kleinen Spielen. Zu jeder Übung findest du Startgrößen, einen klaren Ablauf und Möglichkeiten zum Anpassen. Denn ein Hütchenparcours darf ordentlich aussehen. Entscheidend ist trotzdem, was zwischen den Hütchen passiert.

Welche Passspiel-Übung passt zu eurer Gruppe?

Wähle die Übung zuerst nach eurem Lernziel und der Spielerzahl, danach nach dem vorhandenen Platz. Eine komplizierte Passfolge ist kein Qualitätsmerkmal. Wenn drei Spieler die Erklärung verstanden haben und der vierte noch nach Position F sucht, kann ein einfacherer Aufbau die bessere Wahl sein.

SpielerPassspiel-ÜbungSchwerpunktStartgröße
2Torpass mit seitlicher MitnahmeGenauigkeit, erster Kontakt, beide Füße8 Meter Abstand
2Parallel laufen und passend zuspielenPass in den Lauf, Tempo und TimingKorridor 20 × 10 Meter
3Drei Spieler und eine freie EckeNach dem Pass neu anbietenQuadrat 10 × 10 Meter
4Dreieck mit Anspielstation im ZentrumVororientierung und offene StellungDreieck mit etwa 12 Meter Seitenlänge
6Drei gegen drei durch PasstoreFreie Passwege unter GegnerdruckFeld 25 × 20 Meter
8Drei gegen drei mit ZielspielernGerichtetes Passspiel und FreilaufenFeld 24 × 18 Meter

Die Maße sind anpassbare Startwerte, keine vorgeschriebenen Trainingsnormen. Bei Anfängergruppen beginnst du mit kürzeren Passwegen oder mehr Platz zum Kontrollieren. Gelingt fast jeder Ball ohne Nachdenken, veränderst du zunächst nur eine Bedingung: Entfernung, Bewegungsaufgabe oder Gegnerdruck. So erkennst du, wodurch die Aufgabe tatsächlich schwerer wird.

Plane vor dem Hauptteil passende Aufwärmübungen im Fußball ein. Gerade bei kühlem Wetter ersetzt zweimaliges Hin-und-her-Passen noch keine Vorbereitung auf schnelle Starts und Richtungswechsel.

Woran erkennst du einen guten Pass?

Ein guter Pass erreicht den Mitspieler so, dass dieser sinnvoll weiterspielen kann. Den Ball irgendwie an dessen Schuh zu bringen, ist deshalb nur ein Teil der Aufgabe.

Ein Zuspiel auf den hinteren Fuß kann das Aufdrehen erleichtern. In einer anderen Situation ist ein Ball auf den gegnerfernen Fuß nötig, damit der Empfänger ihn abschirmen kann. Läuft dein Partner bereits in freien Raum, braucht er den Ball in seine Bewegung. „Immer auf denselben Fuß“ wäre ungefähr so hilfreich wie „immer nach links abbiegen“ beim Autofahren.

Für kurze und mittlere flache Zuspiele ist die Innenseite ein guter Ausgangspunkt. Stelle das Standbein stabil neben den Ball, öffne den Spielfuß und halte das Fußgelenk fest. Triff den Ball ungefähr mittig und führe die Bewegung in die gewünschte Richtung weiter. Wie viel Kraft du brauchst, hängt von Entfernung, Untergrund und Spielsituation ab. Druckvoll bedeutet kontrolliert zügig, nicht möglichst heftig.

Beobachte bei euren Passspiel-Übungen vier Dinge:

  • Genauigkeit: Kommt der Ball im erreichbaren Bereich an?
  • Tempo: Rollt er schnell genug, ohne den Empfänger zu überfordern?
  • Timing: Passt das Zuspiel zur Bewegung und zur Bereitschaft des Mitspielers?
  • Fortsetzung: Ermöglicht der Ball die nächste sinnvolle Aktion?

Auch der Empfänger trägt Verantwortung. Er löst sich aus ungünstigen Positionen, bietet eine erkennbare Anspielmöglichkeit an und prüft vor der Annahme seine Umgebung. Die DFB-Akademie unterscheidet bei solchen Aktionen unter anderem Freilaufen, Vororientierung, offene Stellung und Folgeaktion. Diese Aufteilung hilft, einen Fehler genauer zu finden, statt nach jedem misslungenen Ball nur „Konzentrier dich!“ zu rufen.

Passspiel zu zweit: Genauigkeit und Zuspiele in den Lauf

Zu zweit kannst du den Pass selbst gut beobachten, weil Aufbau und Mitspielerzahl überschaubar bleiben. Beginne ohne Zeitdruck und erhöhe das Bewegungstempo erst, wenn der Ball kontrolliert ankommt.

1. Torpass mit seitlichem ersten Kontakt

Diese Partnerübung verbindet einen präzisen Flachpass mit einer bewussten Mitnahme zur Seite.

Aufbau: Stelle zwei etwa 1,5 Meter breite Hütchentore im Abstand von acht Metern gegenüber auf. Beide Spieler stehen hinter ihrem Tor. Du brauchst einen Ball und vier flache Markierungen. Neben und hinter den Toren bleibt Platz zum Bewegen.

  1. Spieler A passt flach durch das Tor von B.
  2. B führt den Ball mit dem ersten Kontakt seitlich aus der Toröffnung heraus.
  3. Von dort passt B durch das gegenüberliegende Tor zu A.
  4. Nach seinem Abspiel bewegt sich B wieder hinter sein eigenes Tor. A nimmt ebenfalls seitlich mit und spielt zurück.

Wechselt nach einigen Zuspielen die Mitnahmeseite. Der erste Kontakt soll den nächsten Pass vorbereiten, ohne dass der Ball mehrere Meter davonrollt. Eine kurze gemeinsame Pause nach ungefähr einer Minute gibt euch Gelegenheit, einen Fehler zu besprechen. Zwei bis drei solche Durchgänge reichen als erster Übungsblock.

Darauf achten: Trifft der Pass das Tor, aber der Partner muss dem Ball trotzdem hinterherlaufen, war er möglicherweise zu scharf. Wird der Ball ständig unter dem Körper gestoppt, hilft zunächst eine langsamere Zuspielgeschwindigkeit. Die Einzelheiten des ersten Kontakts werden bei der Ballannahme im Fußball ausführlicher erklärt.

Leichter: Tore verbreitern und Abstand verkürzen. Schwerer: Entfernung etwas erhöhen oder vorgeben, mit einem Fuß mitzunehmen und mit dem anderen zurückzuspielen. Verändert nicht beides gleichzeitig.

2. Parallel laufen und passend zuspielen

Diese Übung trainiert das Zuspiel in die Bewegung, statt einen wartenden Mitspieler anzupassen.

Aufbau: Markiert einen ungefähr 20 Meter langen und zehn Meter breiten Korridor. Startet nebeneinander an einer Grundlinie mit etwa fünf Metern seitlichem Abstand. Ein Spieler hat den Ball.

  1. Lauft zunächst in ruhigem Tempo gemeinsam zur anderen Grundlinie.
  2. Passt abwechselnd leicht schräg nach vorne in den Lauf des Partners.
  3. Der Empfänger nimmt den Ball weiter in Laufrichtung mit und spielt ihn zurück.
  4. Am Ende kommt ihr kontrolliert zum Stehen, geht zurück und tauscht die Seiten.

Der Ball soll weder hinter den Empfänger rollen noch so weit vor ihm, dass aus jeder Ballannahme ein Wettrennen wird. Bei diesem Aufbau geht es nicht darum, möglichst viele Pässe auf den 20 Metern unterzubringen. Zwei passende Zuspiele sind wertvoller als fünf hastige.

Umfang: Beginnt mit vier bis sechs ruhigen Durchläufen. Besprecht auf dem Rückweg, ob die Zuspiele wirklich ins gemeinsame Tempo gepasst haben. Leichter: Im Gehen beginnen. Schwerer: Der Empfänger verändert sein Tempo vor dem nächsten Zuspiel leicht, der Passgeber reagiert darauf. Das bleibt eine abgestimmte Partneraufgabe und wird kein überraschender Vollsprint.

Orangefarbenes Fragezeichen bei einer Fußball-Passgruppe mit freien Anspielmöglichkeiten
Mit mehreren Anspielstationen werden Passwinkel und die nächste Aktion Teil der Aufgabe.

Drei und vier Spieler: Winkel erkennen statt im Kreis warten

Mit drei oder vier Spielern kannst du trainieren, wie aus Bewegung neue Anspielwege entstehen. Dabei ist besonders interessant, was ein Spieler nach seinem eigenen Pass macht.

3. Drei Spieler und eine freie Ecke

Bei dieser Übung läuft der Passgeber nach seinem Zuspiel an einen neuen Ort und schafft dadurch eine andere Passanordnung.

Aufbau: Markiert ein Quadrat von ungefähr zehn mal zehn Metern. Drei Spieler besetzen jeweils eine Ecke, die vierte bleibt frei. Ihr spielt mit einem Ball.

  1. A passt zu einem der beiden Mitspieler.
  2. Unmittelbar danach läuft A zur bisher unbesetzten Ecke.
  3. Der neue Ballbesitzer kontrolliert das Zuspiel, schaut auf die neue Verteilung und entscheidet, welchen Mitspieler er anspielt.
  4. Auch er läuft nach seinem Pass zur nun freien Ecke.

Nur der jeweilige Passgeber wechselt die Ecke. In der Grundform folgt der nächste Pass erst, wenn der Läufer seine neue Ecke erreicht hat. So bleibt eindeutig, welcher Platz frei ist. Sonst rennen womöglich zwei Spieler zum selben Hütchen und der Ball bekommt eine unbeabsichtigte Verschnaufpause. Beginnt mit Annehmen und Passen. Wer zunächst einen weiteren Kontakt braucht, darf ihn nehmen.

Umfang: Drei Durchgänge von etwa 90 Sekunden mit kurzen Besprechungspausen. Coachingpunkt: Der Ballbesitzer beobachtet den Positionswechsel bereits während der Bewegung und erkennt früh, welche Passlinie anschließend offen ist. Den Blick vor der Annahme schult die Vororientierung.

Leichter: Größeres Quadrat und freies Kontingent an Ballkontakten. Schwerer: Nach sicherem Einstieg mit höchstens zwei Kontakten spielen. Ohne Gegenspieler übst du hier Orientierung und Bewegung. Das ist noch kein Beweis, dass dieselbe Lösung im Spiel immer frei wäre.

4. Dreieck mit Anspielstation im Zentrum

Die zentrale Anspielstation lernt hier, sich schon vor dem Zuspiel auf eine mögliche Fortsetzung vorzubereiten.

Aufbau: Drei Spieler verteilen sich an den Ecken eines Dreiecks mit ungefähr zwölf Metern Seitenlänge. Der vierte bewegt sich im Zentrum. Es gibt einen Ball.

  1. Ein Außenspieler passt zur Mitte.
  2. Der zentrale Spieler bietet sich leicht seitlich versetzt an, kontrolliert den Ball und spielt zu einem anderen Außenspieler weiter.
  3. Dieser passt zunächst zu einem der beiden äußeren Mitspieler. Erst das folgende Zuspiel geht wieder in die Mitte.
  4. Nach ungefähr 45 bis 60 Sekunden wechselt die zentrale Rolle.

Die Außenpositionen sind keine festgeschraubten Gartenstühle. Kleine seitliche Bewegungen helfen, einen guten Passwinkel anzubieten. Der Spieler in der Mitte richtet sich möglichst so aus, dass er Ball und nächste Option sehen kann. Er muss aber nicht um jeden Preis nach vorne aufdrehen, wenn der Ball dafür ungünstig kommt.

Darauf achten: Wird der Ball immer wieder mit dem Rücken zur nächsten Station angenommen, halte kurz an. Prüft, ob eine andere Ausgangsstellung oder ein Zuspiel auf den anderen Fuß die Fortsetzung erleichtert. Das Zusammenspiel aus Passrichtung und Mitnahme zeigt auch die BFV-Einheit Passen und Mitnehmen. Entscheidend bleibt die tatsächliche Situation, nicht eine auswendig gelernte Drehung.

Leichter: Vor dem Zuspiel die nächste Station benennen. Schwerer: Außenpositionen innerhalb kleiner markierter Bereiche freier bewegen lassen. Bei fünf Spielern kann ein zusätzlicher Gegner zunächst nur Passwege zur Mitte schließen. Sobald echter Druck dazukommt, muss ein Rückpass als Lösung erlaubt bleiben.

Passspiel-Übungen mit Gegnerdruck: Jetzt entscheidet der freie Weg

Gegenspieler machen aus einer bekannten Passfolge eine Entscheidungssituation. Erst dann müssen sich Passgeber und Empfänger fortlaufend an etwas anpassen, das sie nicht selbst kontrollieren.

5. Drei gegen drei durch vier Passtore

In dieser Spielform entstehen Punkte durch ein kontrolliertes Zuspiel durch ein freies Tor.

Aufbau: Markiere ein Feld von ungefähr 25 mal 20 Metern. Stelle darin vier etwa zwei Meter breite Hütchentore auf, mit Abstand zueinander und zu den Außenlinien. Zwei Teams mit jeweils drei Spielern spielen gegeneinander. Ein Ball ist im Spiel, Ersatzbälle liegen außerhalb bereit.

Ein Team bekommt einen Punkt, wenn ein Pass durch eines der Tore einen Mitspieler auf der anderen Seite erreicht und dieser ihn kontrolliert. Beide Mannschaften dürfen alle vier Tore nutzen. Nach einem Punkt bleibt der Ball im Spiel, allerdings darf das erfolgreiche Team nicht sofort wieder durch dasselbe Tor punkten. Nach Ballgewinn gilt diese Einschränkung für die neue Mannschaft nicht.

So wird ein zugestelltes Tor zum Anlass, eine andere Lösung zu suchen. Der Empfänger darf durch das Tor entgegenkommen oder sich auf dessen anderer Seite anbieten. Er muss sich dafür tatsächlich vom Gegenspieler lösen. Bloß neben dem Ballbesitzer herzulaufen, erzeugt noch keinen freien Passweg.

Umfang: Zunächst drei Spielrunden von zwei Minuten, dazwischen ungefähr eine Minute zum Erholen und kurzen Besprechen. Leichter: Tore verbreitern. Schwerer: Einen Punkt nur zählen, wenn der Empfänger mit seinem ersten Kontakt vom nahen Gegner weg mitnimmt. Ein allgemeines Ein-Kontakt-Gebot ist für den Einstieg meist unnötig.

6. Drei gegen drei mit je einem Zielspieler

Der Zielspieler gibt eurem Passspiel eine klare Angriffsrichtung.

Aufbau: Auf einem etwa 24 mal 18 Meter großen Feld spielen drei gegen drei. Hinter jeder Grundlinie liegt eine ungefähr zwei Meter tiefe Zielzone. Dort bewegt sich jeweils ein zusätzlicher Spieler. Der blaue Zielspieler steht an der Grundlinie, die Blau angreift, der rote am anderen Ende. Insgesamt brauchst du acht Spieler.

Ein Punkt entsteht, wenn ein kontrollierter Pass aus dem Feld den eigenen Zielspieler erreicht. In seiner Zone wird dieser nicht attackiert. Nach einem Punkt beginnt die gegnerische Mannschaft mit Ball an ihrer eigenen Grundlinie. Bei einem normalen Ballgewinn wird sofort in die andere Richtung weitergespielt. Die Zielspieler wechseln nach jeder zweiminütigen Runde mit Feldspielern die Aufgaben.

Coachingpunkte: Der Zielspieler bewegt sich seitlich aus dem Schatten seines direkten Vordergegners. Die Feldspieler können über kurze Pässe einen neuen Winkel öffnen, statt den Zielpass durch drei Beine zu erzwingen. Ein Dribbling bleibt erlaubt und kann den Verteidiger erst herausziehen.

Leichter: Ein neutraler zusätzlicher Feldspieler hilft jeweils dem ballbesitzenden Team. Dafür braucht ihr neun Spieler. Schwerer: Das Team erhält den Punkt erst nach einem kontrollierten Rückspiel des Zielspielers zu einem nachrückenden Mitspieler. Wird der Rückpass abgefangen, geht das Spiel ohne Punkt weiter.

Ein Rondo oder ein gezielter Doppelpass kann ergänzend sinnvoll sein. Beide haben jedoch eigene Lernschwerpunkte. Für das Zielspiel genügt eine funktionierende Lösung. Es braucht keinen Pflicht-Doppelpass vor jedem Punkt.

Violettes Fragezeichen neben Fußball und Markierungshütchen an einer Trainerbank
Wenige gut gewählte Aufbauten sind oft hilfreicher als eine lange Liste unterschiedlicher Übungen.

So wird aus den Übungen eine sinnvolle Trainingseinheit

Eine gute Einheit verbindet wenige passende Aufbauten, statt alle Übungen nacheinander abzuhaken. Für eine Gruppe mit acht Spielern kann der Hauptteil beispielsweise so aussehen:

  • Etwa acht Minuten Partnerarbeit: Vier Paare üben den Torpass, inklusive kurzen Pausen und Seitenwechseln.
  • Etwa acht Minuten Gruppenarbeit: Zwei Vierergruppen nutzen den zentralen Anspieler. Jeder übernimmt die Mitte mehrfach.
  • Etwa zwölf Minuten Zielspiel: Mehrere kurze Runden drei gegen drei mit Zielspielern, einschließlich Rollenwechseln und Erholung.
  • Ein freies Abschlussspiel: Zusätzliche Passregeln entfallen, damit sichtbar wird, welche Lösungen die Spieler selbst wählen.

Aufwärmen, Umbau, Erholung und Abschluss kommen als eigene Zeiten dazu. Bei einer sehr jungen oder unerfahrenen Gruppe können zwei Aufbauten für den gesamten Schwerpunkt reichen. Teile größere Gruppen besser in parallele Felder auf, als alle an einer einzigen Passstation warten zu lassen.

Für Kinder helfen einfache Ziele wie „Finde ein freies Tor“ oder „Spiele deinem Partner den Ball so zu, dass er weiterlaufen kann“. Lange Vorträge über Passwinkel müssen nicht vor dem ersten Ballkontakt stattfinden. Zeige einen Ablauf kurz, lasse spielen und greife einen beobachteten Punkt auf.

Was tun, wenn die Passübung nicht funktioniert?

Verändere zuerst die Bedingung, die den Fehler auslöst, und nicht gleich die gesamte Übung.

BeobachtungMögliche UrsacheSinnvolle Anpassung
Der Empfänger stoppt ständig im Lauf.Pass kommt hinter ihn oder zu spät.Tempo senken und den Passpunkt weiter nach vorne legen.
Fast jeder erste Kontakt springt weg.Zuspiele zu hart, Fläche zu eng oder technische Aufgabe zu schwer.Kürzere Wege und mehr Kontrollraum erlauben.
Alle bieten sich direkt neben dem Ball an.Die Gruppe sucht Nähe statt freier Passwege.Eine weiter entfernte Option zeigen und den Nutzen kurz ausprobieren.
Die gleichen Spieler haben dauernd den Ball.Ungleiches Niveau oder zu wenig Raum für schwächere Spieler.Teams neu mischen, Raum anpassen und Rollen wechseln.
Viele Pässe gelingen, im Spiel aber kaum einer.Der Ablauf wird ohne Wahrnehmen abgespult.Nach sicherem Einstieg echte Wahlmöglichkeiten und Gegner hinzufügen.

Miss Fortschritt nicht ausschließlich an der Zahl fehlerfreier Pässe. Beobachte auch, ob ein Spieler vor dem Zuspiel schaut, sich nach dem Abspiel erneut anbietet und dem Partner eine leichtere Folgeaktion ermöglicht. Genau diese kleinen Verbesserungen machen aus einer hübschen Passfolge allmählich brauchbares Fußballspielen.

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