Leichtathletik Disziplinen: Welche Disziplinen gehören zur Leichtathletik?

Bei Leichtathletik denken viele zuerst an einen 100-Meter-Sprint. Der Sport kann aber auch 42,195 Kilometer dauern, über eine Latte führen oder mit einem Hammer enden, den glücklicherweise niemand aus dem Werkzeugkasten geholt hat. Für einen schnellen Überblick lassen sich die Leichtathletik Disziplinen in fünf Bereiche bündeln: Laufen, Gehen, Springen, Stoß- und Wurfwettbewerbe sowie Mehrkampf. Eine feste Gesamtzahl gibt es dennoch nicht.

Werbung/Affiliate-Hinweis: Dieser Beitrag enthält mit * gekennzeichnete Affiliate-Links. Wenn du über einen solchen Link etwas kaufst, erhalten wir dafür eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Inhaltsverzeichnis

Die Leichtathletik-Disziplinen lassen sich in fünf große Bereiche einteilen

Die Leichtathletik baut auf besonders ursprünglichen Bewegungen auf: Menschen laufen, springen und werfen schon wesentlich länger, als es Kunststoffbahnen und Zielfotos gibt. Für einen verständlichen Überblick lassen sich die heutigen Wettbewerbe in fünf große Bereiche einteilen:

BereichTypische Leichtathletik-DisziplinenEntscheidend ist
LaufenSprint, Mittelstrecke, Langstrecke, Hürden, Hindernis, Staffel, Straße und GeländeZeit oder Platzierung
GehenBahn- und StraßengehenZeit und regelgerechte Gehtechnik
SpringenHochsprung, Stabhochsprung, Weitsprung, Dreisprunggrößte gültige Höhe oder Weite
Stoßen und WerfenKugelstoßen, Diskuswurf, Hammerwurf, Speerwurfgrößte gültige Weite
Mehrkampfunter anderem Siebenkampf und ZehnkampfSumme der Punkte aus mehreren Wettbewerben

Manche Übersichten nennen nur vier Bereiche und ordnen das Gehen den Laufdisziplinen zu. Andere sprechen von fünf „Disziplinen“, meinen damit aber fünf Gruppen. Beides erklärt, warum im Internet verschiedene Zahlen auftauchen. Ein 100-Meter-Lauf und ein Marathon sind schließlich nicht dieselbe Disziplin, nur weil in beiden Fällen niemand gemütlich schlendert.

Für ein erstes Probetraining brauchst du übrigens noch keinen Geräteschuppen und meist auch keine Spezialschuhe. Bequeme Sportkleidung und stabile, zum Untergrund passende Sportschuhe reichen normalerweise aus. Wenn zunächst das Lauftraining im Mittelpunkt steht, sind gut sitzende Laufschuhe* eine sinnvolle Wahl. Spikes, Wurfschuhe oder ein eigener Sprungstab werden erst interessant, wenn du weißt, welche Disziplin du regelmäßig trainieren möchtest.

Die Laufdisziplinen reichen vom Sprint bis zum Marathon

Bei Laufwettbewerben gewinnt grundsätzlich, wer die Strecke regelgerecht am schnellsten bewältigt. Damit endet die Gemeinsamkeit aber schon fast. Ein 100-Meter-Sprinter braucht einen explosiven Antritt und eine hohe Höchstgeschwindigkeit, während eine Marathonläuferin ihre Kräfte über Stunden einteilen muss.

Sprintstrecken verlangen maximale Geschwindigkeit

Zu den klassischen Sprintdisziplinen im Freien gehören 100, 200 und 400 Meter. Auf den kurzen Strecken starten die Athleten aus Startblöcken und laufen bis ins Ziel in ihrer zugewiesenen Bahn. In der Halle ist vor allem der 60-Meter-Sprint verbreitet, weil die Gerade dort schlicht früher aufhört. Selbst der schnellste Mensch kann nicht durch die Hallenwand weitersprinten. Wie Start, Beschleunigung und Lauftechnik zusammenspielen und mit welchen Übungen du schneller sprinten kannst, zeigt unser Trainingsratgeber.

Kurze Sprints entscheiden nicht nur auf der Laufbahn über einen Vorsprung. Auch ein Flügelspieler im Fußball nutzt Antritt und Tempowechsel. Dort kommen allerdings Ballkontrolle, Raumgefühl und taktisches Timing hinzu; in der Leichtathletik wird die Sprintleistung als eigener Wettbewerb gemessen. Wie eine 400-Meter-Laufbahn vermessen wird und weshalb die Startlinien in den Kurven versetzt liegen, erklären wir in einem eigenen Beitrag.

Mittel- und Langstrecken erfordern eine kluge Renneinteilung

800 und 1.500 Meter bilden die bekanntesten Mittelstrecken. Die Athleten laufen schnell, müssen ihr Tempo aber viel genauer einteilen als im Sprint. Taktik spielt ebenfalls eine Rolle: Wer führt, wer nutzt den Windschatten und wer hat auf der Zielgeraden noch Reserven?

Zu den typischen längeren Bahnrennen zählen 3.000, 5.000 und 10.000 Meter. Nicht jede Distanz steht bei jeder Meisterschaft im Programm. Außerdem ist eine Strecke in Metern nicht automatisch dasselbe wie eine ähnlich benannte Straßendistanz: 10.000 Meter werden auf der Bahn gelaufen, ein 10-Kilometer-Lauf auf einer vermessenen Straße.

Hürden- und Hindernisläufe stellen unterschiedliche Aufgaben

Beim Hürdenlauf stehen in gleichmäßigen Abständen Hürden auf der Bahn. Zu den international üblichen Freiluftwettbewerben im Erwachsenenbereich gehören 100 Meter Hürden bei den Frauen, 110 Meter Hürden bei den Männern sowie 400 Meter Hürden für beide. Die Hürden sollen im Laufrhythmus überwunden werden. Wer vor jeder Hürde beinahe eine kleine Kaffeepause einlegt, verschenkt entsprechend viel Zeit.

Der Hindernislauf ist etwas anderes. Bei der verbreiteten 3.000-Meter-Variante warten feste Hindernisse und ein Wassergraben. Die Hindernisse fallen bei einer Berührung nicht einfach um. Der Wettbewerb verbindet deshalb Ausdauer, Rhythmus und eine robuste Technik.

Staffeln machen aus Einzelläufern ein Team

Bei einem Staffellauf teilen sich mehrere Athleten eine Strecke. Besonders bekannt sind 4 × 100 und 4 × 400 Meter. Der Staffelstab muss innerhalb des vorgeschriebenen Bereichs übergeben werden. Das schnellste Quartett kann daher verlieren, wenn die Wechsel misslingen. Inmitten einer ansonsten stark vom Einzelnen geprägten Sportart ist die Staffel das deutlichste Beispiel dafür, dass auch Teamarbeit Medaillen gewinnt.

Straßen-, Cross-, Berg- und Trailläufe gehören ebenfalls dazu

Leichtathletik endet nicht am Ausgang des Stadions. Straßenläufe umfassen unter anderem 5 und 10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon. Auch längere Distanzen können zum Wettkampfprogramm gehören. Der Marathon ist daher eindeutig eine Leichtathletik-Disziplin, obwohl er normalerweise nicht auf der Rundbahn ausgetragen wird. 105 Stadionrunden plus ein kleiner Nachschlag würden vermutlich auch bei den Zuschauern Schwindel auslösen.

Beim Crosslauf geht es über natürliche Untergründe wie Gras, Erde und Waldwege. Berg- und Trailläufe ergänzen Steigungen, Gefälle und teils technisch anspruchsvolle Strecken. Sie gehören zur größeren Leichtathletikfamilie, erscheinen aber nicht automatisch im Programm einer Stadionmeisterschaft.

Sportliches Gehen folgt eigenen Technikregeln

Sportliches Gehen ist kein Laufwettbewerb in Zeitlupe. Es handelt sich um eine eigene Disziplingruppe auf der Bahn und auf der Straße. Vereinfacht gesagt darf es keinen für das menschliche Auge sichtbaren Verlust des Bodenkontakts geben. Außerdem muss das vorgeschwungene Bein vom ersten Bodenkontakt bis zur senkrechten, aufrechten Stellung im Knie gestreckt sein.

Die auffällige Technik wirkt für Ungeübte zunächst ungewohnt. Gute Geher erreichen damit jedoch ein Tempo, das viele Freizeitläufer kaum über längere Zeit halten könnten.

Die angebotenen Gehstrecken hängen von Alter und Wettkampfprogramm ab. Seit dem 1. Januar 2026 gelten auf der Straße 10 Kilometer, Halbmarathon, Marathon und 50 Kilometer als internationale Standarddistanzen. Bei großen internationalen Meisterschaften lösten Halbmarathon und Marathon die früheren 20- und 35-Kilometer-Wettbewerbe ab. Auf Kurz- und Standardbahnen bestehen weitere Regelstrecken.

Vier Sprungdisziplinen führen in die Höhe oder Weite

Bei den Sprungdisziplinen lässt sich die Aufgabe leicht zusammenfassen: Zwei Wettbewerbe führen möglichst hoch, zwei möglichst weit. Die Umsetzung ist erheblich weniger einfach.

Hochsprung und Stabhochsprung führen über eine Latte

Beim Hochsprung nehmen die Athleten Anlauf und überspringen eine Latte ohne Hilfsmittel. Sie dürfen selbst entscheiden, bei welcher Höhe sie einsteigen. Drei aufeinanderfolgende Fehlversuche beenden den Wettbewerb. Die heute übliche Rückwärtsüberquerung ist der Fosbury-Flop.

Beim Stabhochsprung wird die Energie aus dem Anlauf auf einen biegsamen Stab übertragen. Der Stab richtet sich wieder auf und hilft dem Athleten, große Höhen zu überwinden. Anlauf, Einstich, Absprung, Aufrollen, Drehung und Lattenüberquerung müssen innerhalb weniger Sekunden zusammenpassen.

Weitsprung und Dreisprung enden in der Sandgrube

Beim Weitsprung beschleunigen die Athleten auf einer Anlaufbahn, springen vor der Absprunglinie ab und landen in einer Sandgrube. Gemessen wird bis zu dem Abdruck im Sand, der der Absprunglinie am nächsten liegt. Ein spektakuläres Zurückfallen kann deshalb wertvolle Zentimeter kosten.

Der Dreisprung endet ebenfalls in der Grube, besteht zuvor aber aus einer festgelegten Abfolge: Hop, Step und Jump. Rhythmus und Balance sind mindestens ebenso wichtig wie Sprungkraft. Es handelt sich also nicht um drei beliebige Hüpfer mit hoffnungsvollem Ausgang.

Kugel, Diskus, Hammer und Speer bilden den Stoß- und Wurfbereich

In diesem Bereich geht es darum, eine Kugel zu stoßen oder Diskus, Hammer und Speer möglichst weit zu werfen. Dafür reichen starke Arme allein nicht aus. Beinarbeit, Rumpfspannung, Beschleunigungsweg, Abwurfwinkel und Timing bestimmen mit, wie viel Geschwindigkeit am Ende auf das Gerät übertragen wird.

  • Kugelstoßen: Die Kugel liegt vor der Bewegung dicht an Hals beziehungsweise Kinn und wird mit einer Hand gestoßen. Ein normaler Wurf wäre regelwidrig. Deshalb heißt die Disziplin nicht Kugelwerfen.
  • Diskuswurf: Der flache Diskus wird durch eine Drehbewegung beschleunigt. Ein Schutzkäfig schützt Personen vor Würfen, die deutlich vom vorgesehenen Sektor abweichen.
  • Hammerwurf: Der Hammer besteht im Sport nicht aus Stiel und Hammerkopf, sondern aus einer Metallkugel an einem Draht mit Griff. Der Athlet beschleunigt das Gerät durch mehrere Drehungen.
  • Speerwurf: Der Speer wird nach einem Anlauf über die Schulter abgeworfen. Für einen gültigen Versuch muss seine Spitze vor jedem anderen Teil innerhalb des Wurfsektors den Boden berühren.

Beim Einwurf im Fußball wird zwar ebenfalls ein Ball geworfen. Er ist jedoch eine Spielfortsetzung und kein Wettbewerb um die größtmögliche Weite. Die Bewegungsregeln unterscheiden sich entsprechend deutlich.

Sprünge sowie Stoß- und Wurfdisziplinen werden häufig als technische Disziplinen bezeichnet. Kraft und Schnelligkeit helfen, doch ohne eine präzise erlernte Bewegung verpufft ein beträchtlicher Teil davon. Im DLV-Wettkampfsystem für U8 bis U12 gibt es altersgerechte Vorformen wie Schlagwurf, beidarmigen Stoß beziehungsweise Medizinballstoß und Drehwurf. Geräte und genaue Abläufe richten sich nach Altersklasse und Ausschreibung.

Mehrkämpfe verbinden sehr unterschiedliche Disziplinen

Mehrkämpfer spezialisieren sich nicht auf einen einzigen Wettbewerb. Sie sammeln über mehrere Disziplinen Punkte, die anhand ihrer Zeiten, Höhen und Weiten berechnet werden. Die beste Einzelleistung gewinnt daher nicht automatisch den gesamten Mehrkampf. Entscheidend ist die Summe.

Bei internationalen Meisterschaften bestreiten Männer im Freien üblicherweise den Zehnkampf und Frauen den Siebenkampf. Darin treffen Sprints, Sprünge, Würfe beziehungsweise Kugelstoßen und eine abschließende Laufdisziplin aufeinander. In der Halle stehen bei den Männern der Siebenkampf und bei den Frauen der Fünfkampf im Mittelpunkt. Im Nachwuchs- und nationalen Bereich kommen weitere Mehrkampf- und Blockwettkämpfe hinzu. Auch bei den Startregeln gibt es Besonderheiten: Ein Fehlstart wird im Mehrkampf anders behandelt als im Einzelrennen,

Die vollständige Zusammensetzung und Reihenfolge gehört in einen eigenen Mehrkampfartikel. Für diesen Überblick ist vor allem wichtig: Der Mehrkampf ist keine zusätzliche Bewegung wie Laufen oder Werfen, sondern eine Kombination mehrerer Leichtathletik-Disziplinen.

Halle, Nachwuchs, Para-Leichtathletik und Olympia haben eigene Programme

Eine Liste aller Leichtathletik-Disziplinen sieht nicht überall gleich aus. Das ist kein Fehler in der Tabelle, sondern eine Folge unterschiedlicher Bedingungen und Zielgruppen.

In der Halle wird das Programm an den verfügbaren Platz angepasst

Hallenrundbahnen sind üblicherweise kürzer als Freiluftbahnen. Daher gibt es beispielsweise 60 Meter und 60 Meter Hürden. Hoch-, Stabhoch-, Weit- und Dreisprung sowie Kugelstoßen lassen sich ebenfalls in der Halle austragen. Für Speer, Diskus und Hammer fehlt bei normalen Hallenwettkämpfen hingegen der sichere Flugraum. Das Hallendach soll schließlich auch nach dem Finale noch vorhanden sein.

Kinder lernen die Grundbewegungen in angepassten Wettbewerben

In der Kinderleichtathletik werden Strecken, Hürden, Geräte und Abläufe an das Alter angepasst. Teamwettbewerbe und spielerische Aufgaben sorgen dafür, dass Kinder unterschiedliche Grundbewegungen kennenlernen, statt sich vorschnell auf eine Disziplin festzulegen. Später nähern sich die Wettbewerbe schrittweise dem Programm der Erwachsenen an.

Para-Leichtathletik schafft vergleichbare Wettbewerbe

Die Para-Leichtathletik umfasst Bahn- und Straßenwettbewerbe sowie Sprung-, Stoß- und Wurfdisziplinen. Dazu gehören neben Läufen beispielsweise Rollstuhlrennen, Frame Running und Keulenwurf. Je nach Sportklasse kommen Rennrollstühle, Wurfrahmen, Sportprothesen oder bei Sehbeeinträchtigungen Guide Runner zum Einsatz. Die Klassifizierung richtet sich nach dem funktionellen Einfluss einer Beeinträchtigung auf die jeweilige sportliche Aufgabe. Sie ist keine allgemeine Rangfolge von „leichter“ bis „schwerer“.

Das olympische Programm zeigt nur einen Teil der Leichtathletik

Bei Olympischen Spielen gehören zahlreiche Bahnläufe, Staffeln, Hürden- und Hindernislauf, vier Sprünge, vier Stoß- und Wurfwettbewerbe, Mehrkämpfe, Gehen und Marathon zum Programm. Trotzdem ist nicht jede anerkannte Leichtathletik-Disziplin olympisch. Cross-, Berg- und Trailläufe oder viele weitere Straßen- und Hallenstrecken bleiben außerhalb dieses Programms. Zudem kann sich die Auswahl zwischen zwei Spielen verändern. Eine aktuelle Übersicht bietet die deutschsprachige Olympics-Seite zur Leichtathletik.

Die Zahl der Leichtathletik-Disziplinen hängt von der Zählweise ab

Wie viele Leichtathletik-Disziplinen gibt es nun? Die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt auf die Zählweise an. Spricht man von den großen Bereichen, sind fünf Gruppen eine hilfreiche Einteilung. Zählt man jede Distanz, jede Staffel, sämtliche Straßen- und Geländeformen, Mehrkampfvarianten sowie die Programme für Halle, Nachwuchs, Masters und Para-Leichtathletik einzeln, entsteht eine wesentlich größere und veränderliche Zahl.

Auch Regelwerke und Veranstalter führen nicht immer exakt dasselbe Programm. Wer verbindliche Details für einen konkreten Wettkampf sucht, sollte deshalb die Ausschreibung und die aktuellen Regeln und Bestimmungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes prüfen.

Die passende Disziplin hängt von deinen Stärken ab

Die große Auswahl ist kein Durcheinander, sondern die Stärke der Leichtathletik. Explosive Athleten können sich im Sprint oder Sprung wohlfühlen. Ausdauernde Läufer finden auf der Bahn, Straße oder im Gelände ihre Strecke. Wer Bewegungen gern bis ins Detail tüftelt, landet vielleicht beim Stabhochsprung oder Diskuswurf. Und wer sich partout nicht entscheiden möchte, hat mit dem Mehrkampf sogar daraus eine Disziplin gemacht.

Gerade Anfänger müssen ihre beste Disziplin nicht vor dem ersten Training erraten. In einem Verein lassen sich häufig mehrere Bereiche ausprobieren. Talent hilft, doch Spaß an der Bewegung, regelmäßiges Training und eine gute Anleitung sind für den Einstieg mindestens ebenso wichtig.

Häufige Fragen rund um die Leichtathletik

Wie heißt Leichtathletik auf Englisch?

Der allgemeine englische Begriff lautet athletics. Vor allem im amerikanischen Englisch bezeichnet track and field die Bahn- und Felddisziplinen im Stadion. Straßenlauf, Crosslauf und andere Bereiche werden mit diesem Ausdruck nicht immer vollständig erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Leichtathletik und Athletik?

Leichtathletik ist eine klar geregelte Sportart mit Lauf-, Geh-, Sprung-, Stoß-, Wurf- und Mehrkampfwettbewerben. Athletik wird im Deutschen breiter verwendet und meint häufig körperliche Fähigkeiten wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit – auch im Training anderer Sportarten.

Ist Leichtathletik eine Einzel- oder Mannschaftssportart?

Die meisten Wettbewerbe werden als Einzeldisziplinen ausgetragen. Staffeln sind direkte Teamwettbewerbe. Zusätzlich können Leistungen bei Mannschaftsmeisterschaften oder Teamformaten zu einer gemeinsamen Wertung addiert werden.

Gibt es bei Frauen und Männern dieselben Leichtathletik-Disziplinen?

Im internationalen Erwachsenenprogramm treten Frauen und Männer weitgehend in denselben Einzeldisziplinen an. Unterschiede bestehen unter anderem bei den Hürdenhöhen, den Gerätegewichten und im Mehrkampf: Im Freien sind bei großen Meisterschaften derzeit der Siebenkampf der Frauen und der Zehnkampf der Männer üblich.

Welche Leichtathletik-Disziplin ist am schwierigsten?

Das lässt sich nicht objektiv festlegen. Stabhochsprung gilt als besonders technisch, ein Marathon stellt enorme Ausdaueranforderungen und der Mehrkampf verlangt Vielseitigkeit über mehrere Wettbewerbe. Was am schwersten ist, hängt stark von den körperlichen und mentalen Stärken des jeweiligen Athleten ab.