Welche Positionen gibt es im Fußball?

Die Positionen im Fußball lassen sich in vier große Bereiche einteilen: Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Dazu gehören unter anderem Innen- und Außenverteidiger, Sechser, Achter, Zehner, Flügelspieler und verschiedene Stürmerrollen. Eine verbindliche Gesamtzahl gibt es jedoch nicht. Abgesehen vom Torwart schreibt das Regelwerk keine taktischen Positionen vor. Welche Rollen tatsächlich besetzt werden, hängt von der Formation, der Spielidee und der jeweiligen Spielsituation ab.

Die Fußball-Positionen auf einen Blick

Im klassischen Elf-gegen-elf auf dem Großfeld beginnt jede Mannschaft mit höchstens elf Spielern. Einer davon muss Torwart sein. So steht es in der Regel 3 des International Football Association Board. Die übrigen zehn sind Feldspieler und werden auf Abwehr, Mittelfeld und Angriff verteilt. Im Kinder- und Kleinfeldfußball sowie im Futsal gelten andere Spielerzahlen.

Die folgende Tabelle zeigt die gebräuchlichsten Positionen und Rollen. Die Kürzel können je nach Verein, Statistikdienst oder Fußballspiel etwas anders ausfallen. Bezeichnungen wie LWB und RWB stammen aus dem Englischen und begegnen Lesern häufig in Datenbanken und Fußballspielen.

BereichPosition oder RolleHäufige AbkürzungHauptaufgabe
TorwartTorwartTWTore verhindern, Abwehr ordnen, Spiel eröffnen
AbwehrInnenverteidigerIVZentrum sichern, Zweikämpfe führen, Aufbau einleiten
AbwehrAußenverteidigerAV, LV, RVAußenbahn verteidigen und Angriffe unterstützen
AbwehrLiberoLIBfrei hinter der Abwehr absichern und das Spiel eröffnen
Abwehr/MittelfeldSchienenspielerkeine einheitliche; oft LWB/RWBAbwehr- und Flügelaufgaben auf einer Außenbahn verbinden
MittelfeldSechserDM, ZDMvor der Abwehr absichern, Bälle gewinnen, Aufbau steuern
MittelfeldAchterZMim Zentrum und in Halbräumen Abwehr und Angriff verbinden
MittelfeldZehnerOM, ZOMhinter dem Angriff Chancen vorbereiten und Zwischenräume nutzen
Mittelfeld/AngriffFlügelspielerLM, RM, LA, RAauf einer Außenbahn Breite schaffen, Chancen vorbereiten oder abschließen
AngriffMittelstürmerMS, STzentral Innenverteidiger binden und Tore erzielen
Angriffhängende SpitzeHShinter oder neben dem Stürmer Mittelfeld und Angriff verbinden
Angrifffalsche Neunkeine einheitliche; meist ST/MSaus dem Sturmzentrum zurückfallen und Verteidiger herauslocken
Gelbes Fragezeichen-Maskottchen zeigt auf einen Torwart, vier Verteidiger, drei Mittelfeldspieler und drei Angreifer auf einem Taktikfeld.

Elf Spieler bedeuten nicht elf verschiedene Positionen: Mehrere Spieler können dieselbe Position besetzen, etwa zwei Innenverteidiger oder zwei Achter. Deshalb gibt es keine verbindliche Liste aus genau elf Positionen.

Eine Mannschaft muss auch nicht jede der aufgeführten Positionen gleichzeitig besetzen. In einem flachen 4-4-2 gibt es häufig keinen klassischen Zehner, in einem 4-4-2 mit Mittelfeldraute dagegen schon. Libero und falsche Neun sind zudem besondere Rollen und keine festen Bestandteile jeder Aufstellung.

Keine Position lässt sich dabei auf einen einzigen Job reduzieren. Die Positionsanalyse der DFB-Akademie betrachtet bei Verteidigern, Mittelfeldspielern und Angreifern jeweils Aufgaben mit und ohne Ball. Ein Innenverteidiger soll demnach nicht nur verteidigen, und ein Mittelstürmer beginnt seine Arbeit nicht erst beim Torschuss.

Position, Rolle, Formation und Rückennummer bedeuten nicht dasselbe

Diese vier Begriffe werden häufig vermischt, beschreiben aber unterschiedliche Dinge:

  • Die Position bezeichnet den grundlegenden Einsatzraum eines Spielers, beispielsweise die Innenverteidigung.
  • Die Rolle beschreibt, wie er diese Position ausfüllt. Ein Innenverteidiger kann etwa vorwiegend absichern oder sich häufig in den Spielaufbau einschalten.
  • Die Formation ordnet die zehn Feldspieler an, zum Beispiel im 4-3-3 oder 4-2-3-1.
  • Die Rückennummer kennzeichnet heute in erster Linie den Spieler. Sie muss nicht zu seiner Position passen.

Auch die Grundposition ist kein fester Punkt, auf dem ein Spieler 90 Minuten stehen bleibt. Je nach Ball, Mitspielern und Gegner verschiebt sich die gesamte Mannschaft. Dieses gemeinsame Besetzen und Freimachen von Räumen ist Gegenstand des Positionsspiels im Fußball und damit etwas anderes als die Spielerposition selbst.

Der Torwart besitzt eine besondere Stellung

Der Torwart soll Schüsse abwehren, Flanken und Pässe abfangen, die Abwehr organisieren und Eins-gegen-eins-Situationen lösen. Im modernen Fußball beginnt außerdem häufig schon bei ihm der Spielaufbau. Dafür braucht er nicht nur gute Reflexe, sondern auch Übersicht, Kommunikation und einen sicheren Umgang mit dem Ball am Fuß.

Im laufenden Spiel darf der Torwart den Ball innerhalb des eigenen Strafraums gezielt mit Hand oder Arm spielen. Nicht mit der Hand aufnehmen darf er ihn unter anderem nach einem absichtlichen Zuspiel eines Mitspielers mit dem Fuß oder direkt nach dessen Einwurf. Außerhalb seines Strafraums gelten laut IFAB-Regel 12 für ihn dieselben Handspielregeln wie für die Feldspieler.

Wer diese Rolle selbst ausprobieren möchte, findet in unserem Artikel dazu weitere Hinweise dazu, wie man Torwart wird.

In der Abwehr gibt es zentrale, äußere und freie Rollen

Verteidiger sollen den Weg zum eigenen Tor schließen. Ihre Arbeit endet jedoch nicht mit einem gewonnenen Zweikampf. Nach einer Balleroberung müssen sie eine sichere Anschlusslösung finden und häufig den ersten Pass eines neuen Angriffs spielen.

Innenverteidiger schützen das Zentrum

Innenverteidiger spielen zentral vor dem eigenen Tor. Sie stellen Pass- und Schusswege zu, verteidigen gegnerische Stürmer und sichern einander ab. Bei Flanken sind sie häufig im Kopfballduell gefordert. Im Ballbesitz sollen sie freie Mitspieler erkennen, Gegner anlocken und den Aufbau möglichst kontrolliert eröffnen.

In einer Viererkette stehen meist zwei Innenverteidiger, in einer Dreier- oder Fünferkette drei. Der mittlere Spieler einer Dreierkette ist dadurch aber nicht automatisch ein klassischer Libero.

Außenverteidiger bearbeiten die Seiten der Abwehr

Der Links- und der Rechtsverteidiger beginnen auf den Außenseiten der Abwehrreihe. Gegen den Ball sichern sie die Außenbahnen, verhindern Durchbrüche und Flanken und rücken zur Absicherung ins Zentrum ein. Im Ballbesitz können sie nach vorn laufen, Breite geben, hinterlaufen oder in das Mittelfeld einrücken.

Wie offensiv ein Außenverteidiger spielt, hängt daher stärker vom taktischen Auftrag als von seiner Positionsbezeichnung ab.

Der klassische Libero ist heute selten

Ein Libero agiert weitgehend ohne festen Gegenspieler und sichert hinter den übrigen Verteidigern ab. Nach Ballgewinnen kann er das Spiel von hinten eröffnen. Diese freie Rolle war vor allem in Systemen mit Manndeckung verbreitet.

Mit dem Übergang zu Raumdeckung, Viererkette und gemeinsamem Verschieben verlor der klassische Libero an Bedeutung. Ein spielstarker Innenverteidiger kann heute ähnliche Aufgaben im Aufbau übernehmen, bleibt dabei aber Teil der Abwehrlinie.

Schienenspieler verbinden Außenverteidiger und Flügelspieler

Ein Schienenspieler, häufig auch Wing-back genannt, bespielt beinahe die gesamte Außenbahn. Im Ballbesitz steht er meist hoch und breit neben einer Dreierkette. Gegen den Ball fällt er häufig zurück, sodass eine Fünferkette entsteht. Dadurch muss er sowohl gegnerische Flügelangriffe stoppen als auch selbst Breite, Flanken und Tiefenläufe anbieten.

Der Unterschied zum Außenverteidiger liegt vor allem in der Grundordnung: Ein Außenverteidiger beginnt gewöhnlich als äußerer Spieler einer Viererkette. Hinter einem Schienenspieler stehen dagegen meist drei zentrale Verteidiger.

 Rotes Question-King-Fragezeichen verschiebt eine Spielfigur zwischen defensivem, zentralem und offensivem Mittelfeld.

Das Mittelfeld verbindet alle Mannschaftsteile

Mittelfeldspieler müssen Räume erkennen, bevor der Ball bei ihnen ankommt. Sie unterstützen die Abwehr, bringen den Ball nach vorn und entscheiden mit ihren Laufwegen, ob eine Mannschaft kompakt bleibt. Die Begriffe Sechser, Achter und Zehner beschreiben dabei unterschiedliche Höhen im Zentrum.

Der Sechser sichert vor der Abwehr

Der Sechser ist der tiefste zentrale Mittelfeldspieler. Gegen den Ball schützt er den Raum vor den Innenverteidigern, fängt Pässe ab und unterstützt in Zweikämpfen. Im Ballbesitz bietet er sich für den ersten Aufbaupass an und verlagert das Spiel in freie Räume.

Spielen zwei defensive Mittelfeldspieler nebeneinander, spricht man von einer Doppelsechs. Einer kann dabei absichern, während der andere weiter nach vorn rückt. Die Bezeichnung sagt also nicht, dass beide genau dieselben Aufgaben erfüllen.

Der Achter stellt die Verbindung her

Der Achter spielt zwischen defensivem und offensivem Mittelfeld. Er hilft beim Aufbau, löst sich aus dem gegnerischen Druck, unterstützt das Gegenpressing und kann bis in den Strafraum nachrücken. Häufig bewegt er sich in den Halbräumen zwischen Spielfeldzentrum und Außenbahn.

Diese Position verlangt nicht einfach nur besonders viel Laufarbeit. Entscheidend ist, zur richtigen Zeit vor dem Ball anspielbar oder hinter dem Ball zur Absicherung verfügbar zu sein.

Der Zehner sucht Räume hinter dem gegnerischen Mittelfeld

Der Zehner agiert zentral hinter einem oder zwei Stürmern. Dort soll er zwischen den gegnerischen Mannschaftsteilen anspielbar werden, Angriffe beschleunigen, letzte Pässe spielen und selbst zum Abschluss kommen.

Nicht jede Mannschaft stellt einen klassischen Zehner auf. Seine Aufgaben können sich auf zwei Achter, einrückende Flügelspieler oder einen zurückfallenden Stürmer verteilen.

Flügelspieler können zum Mittelfeld oder Angriff gehören

„Flügelspieler“ ist ein Sammelbegriff. Ein linker oder rechter Mittelfeldspieler startet meist tiefer und arbeitet eng mit dem Außenverteidiger zusammen. Ein Außenstürmer steht in der Grundordnung höher, sucht häufiger Dribblings, Tiefenläufe und Abschlüsse.

Beide können an der Seitenlinie Breite geben oder mit dem Ball nach innen ziehen. Deshalb verrät die Bezeichnung allein noch nicht, ob ein Flügelspieler eher vorbereitet, selbst den Abschluss sucht oder vor allem gegen den Ball gebraucht wird.

Im Angriff gibt es mehr als nur den klassischen Torjäger

Stürmer sollen Tore vorbereiten und erzielen. Zugleich sind sie bei gegnerischem Ballbesitz die ersten Verteidiger: Sie laufen den Spielaufbau an, lenken Pässe in bestimmte Räume und erschweren den Innenverteidigern eine ungestörte Eröffnung.

Der Mittelstürmer beschäftigt die Innenverteidiger

Der Mittelstürmer, oft auch Neuner genannt, spielt zentral in der höchsten Linie. Er bietet sich für Pässe in die Tiefe oder mit dem Rücken zum Tor an, besetzt bei Flanken den Strafraum und sucht den Abschluss. Durch seine Position kann er Innenverteidiger binden und dadurch Räume für nachrückende Mitspieler öffnen.

Bei seinen Läufen muss er die Abseitsregel beachten. Oft entscheidet nicht die höchste Geschwindigkeit, sondern der richtige Moment für den Start.

Eine hängende Spitze spielt hinter oder neben dem Mittelstürmer

Die hängende Spitze bewegt sich etwas tiefer als der vorderste Angreifer. Sie lässt sich zwischen gegnerisches Mittelfeld und Abwehr fallen, nimmt dort Zuspiele auf und stößt anschließend wieder in den Strafraum. Typischerweise spielt sie mit einem weiteren Stürmer zusammen.

Damit verbindet sie Elemente eines Zehners und eines Angreifers, ohne mit einer falschen Neun identisch zu sein.

Die falsche Neun verlässt bewusst das Sturmzentrum

Eine falsche Neun beginnt nominell auf der Position des Mittelstürmers, fällt aber gezielt ins Mittelfeld zurück. Folgt ihr ein Innenverteidiger, entsteht hinter ihm Raum für Flügelspieler oder nachrückende Mittelfeldspieler. Bleibt die Abwehr stehen, kann die falsche Neun im Mittelfeld eine Überzahl herstellen.

Anders als die hängende Spitze ersetzt sie gewöhnlich den zentralen Mittelstürmer, statt hinter einem weiteren Angreifer zu spielen.

Warum heißen Positionen Sechser, Achter, Neuner oder Zehner?

Die Begriffe gehen auf frühere, je nach Land und Epoche unterschiedliche Zuordnungen von Rückennummern und Positionen zurück. Einige davon haben sich in der deutschen Fußballsprache erhalten. Die Tabelle zeigt deshalb heute verbreitete Assoziationen und kein überall gültiges historisches System:

ZahlHeute häufig damit verbundene Position
1Torwart
2 und 3rechte und linke Abwehrseite
4 und 5zentrale Abwehr
6defensives Mittelfeld
7 und 11rechte und linke Außenbahn
8zentrales Mittelfeld
9Mittelstürmer
10offensives Mittelfeld oder Spielmacher

Heute ist diese Zuordnung nicht verbindlich. Ein Sechser kann die Rückennummer 18 tragen, während ein Spieler mit der 10 auf dem Rücken auf dem Flügel spielt. „Sechser“ bezeichnet in einer taktischen Erklärung also die Rolle vor der Abwehr und nicht zwingend die Nummer auf dem Trikot.

Die Formation bestimmt, welche Positionen gebraucht werden

In der gebräuchlichen Kurzschreibweise erfassen die Zahlen einer Formation nur die zehn Feldspieler; der Torwart wird weggelassen. Deshalb ergibt auch ein 4-2-3-1 zusammen zehn und nicht elf. Ausführlichere Darstellungen setzen mitunter eine 1 für den Torwart davor.

FormationTypische Verteilung der Feldspieler
4-4-2zwei Innen- und zwei Außenverteidiger, vier Mittelfeldspieler, zwei Stürmer
4-2-3-1Viererkette, Doppelsechs, Zehner und zwei Flügelspieler, ein Mittelstürmer
4-3-3Viererkette, häufig ein Sechser und zwei Achter, zwei Außenstürmer, ein Mittelstürmer
3-5-2drei Innenverteidiger, zwei Schienenspieler, drei zentrale Mittelfeldspieler, zwei Stürmer

Diese Angaben beschreiben nur die Grundordnung. Bei eigenem Ballbesitz kann ein Außenverteidiger ins Mittelfeld einrücken, ein Achter nach vorn stoßen und ein Flügelspieler das Sturmzentrum besetzen. Gegen den Ball ordnet sich dieselbe Mannschaft möglicherweise ganz anders. Positionen geben deshalb Orientierung, sind aber keine unsichtbaren Käfige.

Welche Fußballposition passt zu mir?

Die passende Position lässt sich nicht allein an Körpergröße oder Schnelligkeit ablesen. Wichtiger ist, welche Situationen einem Spieler liegen und welche Entscheidungen er unter Druck zuverlässig trifft.

Vier junge Fußballspieler probieren unterschiedliche Fußball-Positionen im Tor, in der Abwehr, im Mittelfeld und im Angriff neben dem blauen Question-King-Fragezeichen aus.
  • Torwart: Du beobachtest gern das ganze Feld, kommunizierst deutlich und bleibst auch nach einem Fehler handlungsfähig.
  • Abwehr: Du erkennst Gefahren früh, gehst geduldig in Zweikämpfe und findest nach Ballgewinnen eine sichere Lösung.
  • Mittelfeld: Du orientierst dich häufig, möchtest oft am Ball sein und kannst zwischen Absicherung und Angriff umschalten.
  • Flügel: Du fühlst dich in großen Räumen wohl, kannst wiederholt nach vorn und hinten arbeiten und suchst direkte Duelle.
  • Angriff: Du findest Lücken, startest deine Läufe im richtigen Moment und bleibst vor dem Tor entschlossen.

Das sind Anhaltspunkte, keine Zugangsvoraussetzungen. Ein kleiner Spieler kann Innenverteidiger sein, ein schneller Spieler muss nicht auf den Flügel und auch der starke Fuß legt die Seite nicht endgültig fest. Am zuverlässigsten findet man seine Position, indem man mehrere Rollen im Training und Spiel ausprobiert.

Gibt es im Kinderfußball bereits feste Positionen?

Im Kinderfußball hängen die Rollen von der jeweiligen Spielform ab und sind weniger starr als im Elf-gegen-elf. In der G-Jugend wird nach den DFB-Spielformen für den Kinderfußball im Zwei-gegen-zwei oder Drei-gegen-drei auf vier Minitore und ohne Torwart gespielt. Ab der F-Jugend kommen je nach Spielform Torhüter zum Einsatz.

Der DFB betont für diese Altersstufen vielfältige Bewegungserfahrungen statt einer frühen positionsspezifischen Ausbildung. Kinder können deshalb unterschiedliche Aufgaben kennenlernen und sich im Training auch im Tor ausprobieren, ohne bereits dauerhaft auf eine Position festgelegt zu werden.

Können Spieler ihre Position während des Spiels wechseln?

Ja. Feldspieler dürfen ihre taktischen Positionen jederzeit tauschen. Ein Außenverteidiger kann beispielsweise ins Mittelfeld rücken, während ein Mittelfeldspieler seine Seite absichert. Der Schiedsrichter muss darüber nicht informiert werden.

Nur der Wechsel der Torwartposition ist formal geregelt: Der Schiedsrichter muss vorher informiert werden, und der Tausch darf erst während einer Spielunterbrechung erfolgen.

Auf welcher Position laufen Fußballspieler am meisten?

Das lässt sich nicht allgemeingültig beantworten. Zentrale Mittelfeldspieler und Schienenspieler legen wegen ihrer großen Aktionsräume häufig weite Wege zurück. In einer anderen Spielidee können jedoch Flügelspieler, Außenverteidiger oder pressingintensive Stürmer besonders gefordert sein. Laufleistung hängt von Formation, Ballbesitz, Gegner, Spieltempo und konkretem Auftrag ab, nicht nur vom Namen der Position.

Welche Fußballposition ist die wichtigste oder schwierigste?

Keine Position ist grundsätzlich wichtiger als alle anderen. Ein Torwartfehler fällt oft sofort auf, ein Sechser beeinflusst viele Übergänge und ein Stürmer steht beim Abschluss unter besonderem Druck. Trotzdem funktioniert keine dieser Rollen ohne die anderen. Entscheidend ist, dass die Aufgaben zueinander passen und die Mannschaft Abstände, Räume und Laufwege gemeinsam kontrolliert.